Abgesehen von der Messi-Show gegen Österreich und unserem brisant-spannenden Gruppen-Finale gegen Algerien: So richtig warm bin ich bei dieser XXXL-WM noch nicht geworden. Das liegt vielleicht auch daran, dass selbst ich als Fan mit meinen Kräften haushalten muss.
23 Partien an vier Tagen
Ohne auf Ihren WM-Plan zu schauen: Raten Sie mal, wie viele Partien Donnerstag und Freitag am Programm stehen? Insgesamt zwölf, und Samstag/Sonntag folgen gleich noch einmal elf. Wer kommt da noch mit?
Dazu kommt, dass aufgrund der vielen Teilnehmer und dass auch die acht besten Gruppen-Dritten weiterkommen, es in vielen, früher so spannenden, letzten Gruppenspielen nur mehr um die Goldene Ananas geht.
Zeit, dass K.o.-Spiele endlich starten
Dann noch das bescheuerte Reglement mit den besten Gruppen-Dritten mit 495 möglichen Varianten, bei dem selbst die Cleversten aussteigen.
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Es wird Zeit, dass am Sonntag endlich die K.o.-Spiele losgehen. Dann wird es einfach. Dann bleibt nur mehr der Ärger über Schiri-Entscheidungen und oder über unnötige Trink-Unterbrechungen, bei denen es der FIFA in Wahrheit nur um Werbemillionen geht.
Wenn die Österreicher weit kommen, nehme ich das alles gern in Kauf. Dann stehe ich von mir aus auch um drei in der Nacht auf. Wobei: Wenn wir ins Sechzehntelfinale kommen und dann Spanien ausschalten, surfen wir ohnehin auf der Primetime-Welle.