Alte Wetterregel

Bauernregel: "Wenn’s regnet auf St. Gervasius …"

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Am 19. Juni rückt eine alte Bauernregel in den Fokus. Ihr zufolge könnte das Wetter an diesem einen Tag darüber entscheiden, ob ein langer Regenabschnitt bevorsteht.
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Die Bauernregel zum Gedenktag des heiligen Gervasius lautet: "Wenn’s regnet auf St. Gervasius, es 40 Tage regnen muss." Demnach soll Regen am 19. Juni ein Zeichen für eine besonders nasse Phase im Sommer sein.

Solche Wetterregeln entstanden vor Jahrhunderten, als es noch keine modernen Wettermodelle gab. Landwirte versuchten damals, anhand von Naturbeobachtungen Rückschlüsse auf die kommenden Wochen zu ziehen.

Meteorologen bleiben skeptisch

Experten betonen jedoch, dass das Wetter eines einzelnen Tages keine verlässliche Aussage über die nächsten 40 Tage zulässt. Wetterlagen werden von komplexen Faktoren wie Hoch- und Tiefdruckgebieten, Temperaturunterschieden und Luftströmungen bestimmt.

Anders als die bekannte Siebenschläfer-Regel Ende Juni besitzt die Gervasius-Regel laut Meteorologen kaum wissenschaftliche Grundlage.

So sieht es derzeit aus

Laut aktuellen Prognosen deutet derzeit vieles nicht auf eine langanhaltende Regenphase hin. Stattdessen werden für Mitteleuropa eher sommerliche Temperaturen und vielfach trockenes Wetter erwartet.

Auch in Österreich sieht es rund um den 19. Juni nach überwiegend freundlichem Sommerwetter aus. Von einer 40-tägigen Regenperiode ist in den aktuellen Vorhersagen keine Rede. Ob die alte Bauernregel diesmal recht behält, wird sich dennoch erst in den kommenden Wochen zeigen.