Digitalisierung

Erste KI-Strategie für NÖ

Mikl-Leitner spricht zur KI-Strategie des Landes. © NLK Pfeiffer
Niederösterreich will bei Künstlicher Intelligenz ganz vorne mitspielen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentierte am Dienstag die erste KI-Strategie des Bundeslandes.

Ziel sei es, den Menschen Orientierung zu geben, digitale Kompetenzen auszubauen und klare Spielregeln für den Einsatz der Technologie zu schaffen.

Fast jeder 2. Niederösterreicher nutzt schon die KI

"KI verändert, wie wir arbeiten, leben und wirtschaften. Wir wollen die Chancen nutzen und unsere Zukunft aktiv gestalten", betonte Mikl-Leitner. Laut Digitalisierungsmonitor nutzen bereits 39 Prozent der Niederösterreicher KI-Anwendungen, viele davon auch im Berufsalltag.

Die Landeshauptfrau spricht über Digitalisierung. © NLK Pfeiffer

Die Strategie setzt den Menschen bewusst in den Mittelpunkt. "Die KI muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt", so die Landeshauptfrau. Unterstützt wird das Vorhaben von einem Expertengremium, das Leitlinien für den verantwortungsvollen Einsatz entwickelt hat.

Eine wichtige Rolle spielen dabei Gemeinden und das Haus der Digitalisierung in Tulln. Mit Workshops, Informationsveranstaltungen und speziellen Angeboten für Senioren sowie Frauen soll die Bevölkerung fit für die digitale Zukunft gemacht werden.

Auch in der Landesverwaltung kommt KI bereits zum Einsatz – etwa bei Gutachten, internen Anwendungen und künftig auch über eigene Chatbots. Experten sehen großes Potenzial: Schon heute könne KI die Produktivität von Unternehmen um bis zu 20 Prozent steigern.