Heute wieder 40 Grad

Experten warnen: Hitze wird jetzt noch drückender

© APA/TOBIAS STEINMAURER
Nach historischen Rekorden am Wochenende bleibt Österreich fest im Griff der Hitze. Bis zu 40 Grad werden heute im Osten erwartet, während von Westen her schwere Gewitter aufziehen.
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Die Hitzewelle dauert im Osten und Südosten des Landes weiter an. Bereits am Sonntag fiel der österreichweite Temperaturrekord für Juni: In der Wiener Innenstadt wurden glatte 40,0 Grad gemessen – so heiß war es dort in diesem Monat seit Messbeginn noch nie. Auch in fast allen anderen Bundesländern purzelten laut einem Bericht des "ORF" im Zuge dieser Hitzewelle die bisherigen Bestmarken. Am Montag wird es ähnlich heiß. Die Hitzepole liegen zwischen dem Weinviertel, Wien und dem Nordburgenland, wo punktuell erneut an die 39 bis 40 Grad möglich sind.

Hitze wird noch drückender

Unter dem Einfluss eines mächtigen Hochdruckgebiets und subtropischer Warmluftmassen warnt die "GeoSphere Austria" vor den Folgen der extremen Hitze im Osten Österreichs. Diese außergewöhnlich hohen Temperaturen können zu Müdigkeit, Schwäche, Schwindel oder im extremen Fall zu Verwirrtheit durch Dehydrierung führen. Experten empfehlen dringend, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, unnötige körperliche Anstrengungen zu vermeiden und schattige Orte aufzusuchen. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf Kinder und vulnerable Personen gelegt werden. Das Wetter wird feuchter und durch die Schwüle wird die Hitze noch drückender.

Hitze-Warnkarte der GeoSphere Austria: Warnstufe Rot bedeutet, dass "mit extremer Hitzebelastung zu rechnen" ist. © GeoSphere Austria

Schwere Gewitter ziehen auf

Während der Osten brütet, kracht es in der Westhälfte. Hier muss laut Prognosen schon am Vormittag mit ersten Schauern und Gewittern gerechnet werden. Bis zum Mittag bilden sich auch im Osten ausgehend vom Bergland hochreichende Quellwolken. Stellenweise drohen kräftige Gewitter mit lokalen Sturmböen und Starkregen. Auch am Dienstag und Mittwoch bleibt diese Wetter-Zweiteilung weitgehend bestehen: Wiederholte Regenschauer und teils kräftige Gewitter dominieren im Westen, während der Osten oft länger sonnig, aber sehr schwül bleibt.

Abkühlung rückt langsam näher

Erst am Donnerstag beruhigt sich die Lage wieder spürbar. Die Störungsreste ziehen rasch ostwärts ab und machen Platz für sonniges Wetter in den meisten Regionen. Die Temperaturen pendeln sich dann auf deutlich angenehmere Tageshöchstwerte von 22 bis 28 Grad ein. Lediglich an der Alpennordseite und im Norden des Landes kann es noch zu lokalen Regenschauern kommen.