Regeländerung

F1-Hammer: Verstappen-Wunsch wird erfüllt

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Der viermalige Weltmeister Max Verstappen ist kein Fan der aktuellen Motorenregeln. Diese könnte sogar seine Formel-1-Zukunft entscheiden.
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Für Max Verstappen und Red Bull Racing ist die bisherige Saison schwierig. Derzeit befindet sich der Niederländer auf dem sechsten Platz in der Fahrerweltmeisterschaft und konnte noch keinen Sieg einfahren. Der viermalige Weltmeister sammelte nur 109 Punkte und vier Podiumsplätze. Zusätzlich tut er sich mit dem neuen Wagen schwer.

Die Formkrise kombiniert mit den neuen Motorenreglements könnten über die Zukunft von Verstappen entscheiden. Der Niederländer ist kein Fan von der steigenden Bedeutung des Elektromotors im Hybridsystem. Die Regeln sehen vor, dass die Leistung des Hybridsystems zu 50:50 von einem E-Motor und einem Verbrenner kommen soll. Verstappens Forderung: Die Formel 1 soll für die Saisons 2027 und 2028 zurückrudern.

Änderung nach schwerem Crash

Die Verantwortlichen haben nach dem schweren Unfall von Haas-Piloten Oliver Bearman beim Großen Preis von Japan reagiert. Sie führten vor dem Miami GP eine leichte Abänderung der Regeln ein. Die kontroversen Motorenreglements wurden als zu gefährlich für die Fahrer abgestempelt. Vor allem der Niederländer kritisierte, dass das neue Motorenreglement zu einem unnatürlichen Fahren zwingt.

Nun könnte die Formel 1 noch weitere Schritte gehen. Für die Saison 2027 plant die Königsklasse des Motorsports eine Aufteilung von 58:42 und somit eine Abnahme des E-Motors. 2028 soll das Verhältnis 60:40 sein. Das letztgenannte wäre sogar Verstappens Wunsch.

"Und auch mit Max haben wir darüber gesprochen"

Bei einer Presserunde verriet F1-Boss Stefano Domenicali, dass er mit dem viermaligen Weltmeister darüber schon gesprochen hat. Der Italiener erklärte für die kommende Saison: "Die Fahrer, die die Änderungen für das nächste Jahr bereits im Simulator getestet haben, sagen, dass es in die richtige Richtung geht."

Weiter bestätigte Domenicali: "Und auch mit Max haben wir darüber gesprochen." Damit wollte der F1-Boss Fans beruhigen, die sofort bei der Änderung eine Verstappen-Verschwörung wittern. Die Anpassung ist in Zusammenarbeit mit den Fahrern entstanden.

F1-Boss zuversichtlich

Domenicali erklärte: "Vergessen Sie nicht, dass es eine Regelung gibt, die besagt, dass Teams und Hersteller mit der Position der FIA und des [Formula 1 Managements] übereinstimmen müssen, um die Vorschriften zu ändern." Und führte fort: "Wir wollten bei der Aufteilung noch aggressiver vorgehen, aber es waren die Teams, die das akzeptiert haben." Die Regeländerung wurde auf die kommenden zwei Saisonen aufgeteilt, um die Kosten besser aufzuteilen.

Der F1-Boss ist zuversichtlich, dass der Niederländer weiterhin in der Formel 1 bleiben wird. Domenicali meinte: "Ich habe eine unglaublich gute Beziehung zu ihm. Die Formel 1 ist groß genug, dass er ein Teil von uns sein kann, aber natürlich wird er die Zukunft so gestalten, wie er es bevorzugt, und der Sport wird nach vorne blicken. Wir besprechen gemeinsam seine Zukunft und die künftigen Regelungen. Ich bin der Meinung, dass Max bei uns bleiben wird, und ich hoffe es sehr."