In der Allianz Arena
FC Bayern führt kontroverse Änderung ein
Nach der WM fängt der Klub-Fußball wieder an. Am 28. August startet die deutsche Bundesliga in eine neue Saison. Dieses Mal eröffnet der Meister FC Bayern München in einem Heimspiel gegen VfB Stuttgart die neue Saison. Dabei sorgt eine Änderung bei vielen Fans für großen Ärger.
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Bisher konnten sich Fans zwischen einem Ticket in Papierform oder digital entscheiden. Nun ist mit einem davon Schluss. Ab sofort müssen alle Besucher eines Bayern-Heimspiels auf einem Smartphone ihre Tickets haben. Die personalisierten Eintrittskarten können nur über die "FC Bayern App" oder die "Allianz Arena App" verwaltet werden. Die Änderung soll laut der "Bild" intern sehr umstritten sein.
Interne Diskussionen über Änderung
Hinter den Kulissen wurde diskutiert, ob die Umstellung noch einmal verschoben werden soll. Aber die Änderung bleibt und gilt schon am 15. August. An diesem Tag spielt der FC Bayern München gegen RB Leipzig in der Allianz Arena um den Telekom-Cup. Für das Spiel sind schon 60.000 Karten verkauft worden.
Die Tickets werden zwei Wochen vor dem jeweiligen Heimspiel automatisch in der Vereins-App oder der Arena-App in den eingerichteten Wallets hinterlegt. Diese müssen dann die Arena-Besucher an die Drehkreuz-Sensoren halten. Das System existiert in der Allianz Arena schon seit der Saison 2021/22.
Für Senioren und Kinder soll es Lösungen geben
Die Änderung bedeutet somit den Abschied für das sogenannte print@home-Ticket. Die Kritik ist nicht gerade leise. Senioren und Kinder, die entweder keine Smartphones haben oder über unzureichendes technisches Wissen verfügen, stehen vor einem großen Problem. Gegenüber der "Bild" erklärt der deutsche Rekordmeister, dass man hierfür individuelle Lösungen bieten wolle.
Somit sollen kleine Ausnahmen möglich sein. Als Hauptgrund für die Änderung wird die Nachhaltigkeit genannt. Mit der Umstellung wird an Papier und Druckerpatronen gespart. Zusätzlich greift der FC Bayern mit dieser Maßnahme den Schwarzmarkt an. Gefälschte Tickets gehören damit der Vergangenheit an. Mit der Personalisierung soll zudem die Stadionsicherheit erhöht werden.