Vuelta a España

Felix Gall verärgert: "Zu viel Brechstange"

© IMAGO/Sirotti
Nach dem Pogacar-Sturz ist die Vuelta offen, doch in der 9. Etappe verlor Felix Gall gleich eine Minute auf den Führenden Enric Mas.
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Seit dem Ausfall des Superstars galt Gall als der Topfavorit auf den Sieg bei der Vuelta, es wäre der erste eines Österreichers bei der Grand Tour.

Über weite Strecken dominierte Decathlon rund um Gregor Mühlberger und ihn, doch am Ende sackten sie zu sehr ab. "Heute wollten wir es vielleicht ein bisschen zu sehr mit der Brechstange", so Gall bei Eurosport.

Mühlberger kritisiert Team-Taktik

Beim Schlussanstieg hatte der 28-Jährige selbst die Initiative übernommen, hat dabei aber "ein bisschen zu viel investiert", wie er dem "Kurier" sagte. Als Mas dann attackierte, verlor der Österreicher 18 Sekunden, weil ihm "ein wenig die Luft" ausging.

"Ich habe mein eigenes Tempo fahren müssen, aber ich glaube, den Schaden noch ganz gut in Grenzen gehalten. Es ist nicht der schlechteste Tag", so seine Bilanz. In der Gesamtwertung fehlen ihm damit 2:20 Minuten. "Ich fühle mich gut", fügte er aber an.

Mühlberger kritisierte die Taktik ihres Teams: "Vielleicht war ich ein bisschen zu früh im Wind."