Formel 1

Alarm und unheimlicher Fluch vor Italien-GP

Vier Formel-1-Fahrer stehen nach dem Qualifying auf der Strecke und halten ihre Helme.
© Formula 1 via Getty Images
Vor dem Rennklassiker der Formel 1 in Monza am Sonntag herrscht im Fahrerlager Alarmstufe Rot.
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Die Formel 1 kehrt an die Strecke zurück, wo im Vorjahr die Weltmeisterschaft die überraschende Kehrtwende erlebt hatte. Am Sonntag werden wieder tausende Ferrari-Tifosi im Autodromo di Monza auf einen Sieg der "roten Göttin" hoffen. Dabei ist es wohl eher nebensächlich, ob der Sieger Lewis Hamilton oder Charles Leclerc heißen wird. Noch dazu könnte mit WM-Leader Kimi Antonelli der erste Italiener seit Ludovico Scarfiotti 1966 sein Heimrennen gewinnen.

Allerdings wird für das Wochenende eine Alarmstufe Rot ausgerufen. Denn im Norden Italiens soll es richtig heiß werden. Über 34 Grad werden in Monza erwartet. Nach mehreren Schlechtwetterrennen zuletzt wird es jetzt wieder richtig trocken mit hohen Temperaturen. Dennoch sollen die Teams bisher an einer Ein-Stopp-Strategie festhalten.

Der Stimmung wird das keinen Abbruch tun. Die Chancen auf einen Heimsieg, ganz gleich, ob Ferrari oder Antonelli, stehen für die einheimischen Fans so gut wie schon lange nicht. Allerdings könnte ein unheimlicher Fluch zuschlagen und die rote Party crashen.

Warten auf Italo-Sieg

Es ist 60 Jahre her, dass ein Italiener gewinnen konnte. Ferrari-Star Leclerc konnte für die Scuderia schon zwei Mal den Sieg holen. Allerdings gab es heuer noch keinen einzigen Heimsieg. Weder ein Team konnte auf seiner Heimstrecke jubeln, auch kein Lokalmatador stand am Ende des Rennens auf dem obersten Treppchen.

Zahlreiche Formel-1-Fans mit Ferrari-Flaggen feiern beim Großen Preis von Italien in Monza.
Die Tifosi in Monza hoffen auf einen Heim-Sieg © NurPhoto via Getty Images

Mit Ausnahme des GP von Großbritannien waren die Hausherren sogar noch mehr vom Pech verfolgt. Oscar Piastri (Australien), Leclerc (Monaco), Fernando Alonso (Spanien) und Max Verstappen (Niederlande) schieden allesamt aus. Lance Stroll belegte in Kanada nur den fünfzehnten und vorletzten Platz. In Silverstone setzte sich Leclerc vor den Lokalmatadoren George Russell (2.), Lewis Hamilton (3.) und Lando Norris (4.) durch.

Wenn es nach dem Gesetz der Serie geht, stehen die Chancen auf einen Ferrari-Erfolg oder einen Antonelli-Triumph äußerst gering. Hinzu kommt, dass die Hitze für die Piloten eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Ein Spektakel am Traditionskurs ist somit beinahe schon garantiert.

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