Sportdrama im Kino
Felix Kammerer glänzt im historischen Olympia-Epos "Adams Acht"
Mit beeindruckender Wucht und packenden Bildern kommt am Freitag das historische Sportdrama "Adams Acht" in die heimischen Kinos. Der Film erzählt die mitreißende Underdog-Geschichte des legendären deutschen Ruderachters, der bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom völlig überraschend die Goldmedaille eroberte. In einer der Hauptrollen glänzt Österreichs Shootingstar Felix Kammerer als der kluge Philosoph und Ruderer Hans "Ari" Lenk. An der Seite von Oliver Masucci, der den ehrgeizigen Trainer Karl Adam verkörpert, entsteht ein faszinierendes Porträt über ein zusammengewürfeltes Team in den Wirren der Nachkriegszeit.
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Trainer Karl Adam revolutionierte den Sport
Der Film beleuchtet nicht nur den sportlichen Aufstieg, sondern auch die kontroverse Figur des Trainers Karl Adam. Als ehemaliger Boxtrainer ohne eigene Rudererfahrung nutzte der Lehrer für Physik und Mathematik wissenschaftliche Methoden, um den Sport von Grund auf zu revolutionieren. Mit neuartigem Intervalltraining, mechanischen Anpassungen am Boot und rechnerischer Präzision schaffte er das Unmögliche: Er formte aus Burschen von der Straße eine Gold-Mannschaft, die sich gegen den Widerstand alter Funktionäre durchsetzte.
Drama an der innerdeutschen Grenze
Neben den spektakulären Rennszenen überzeugt das Epos durch seine emotionale Tiefe. Die Figur von Felix Kammerer gerät in ein dramatisches Liebesdrama an der innerdeutschen Grenze, wo der Stacheldraht am Ratzeburger See den Sportler von seiner Freundin trennt. Konflikte über die NS-Vergangenheit des Trainers und politische Spannungen bedrohen den Erfolg des Teams. Mit atemberaubenden Kameraaufnahmen direkt aus dem Boot und einem hochspannenden Finale auf dem See bietet "Adams Acht" ein mitreißendes Kinoerlebnis.