Beim Mexiko-Grand-Prix am vergangenen Sonntag hatte Ferrari alles selbst in der Hand. Vor der ersten Kurve befand sich das Team auf eins und zwei. Doch in der Kurve drei lieferten sich Charles Leclerc und Lewis Hamilton ein hartes Duell ab. Beide kamen von der Strecke ab und Leclerc kürzte ab. Der Monegasse kassierte eine Strafe. Hamilton verlor seinen Platz an Max Verstappen, der am Ende das Rennen gewann.
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Nach dem Rennen konnte sich Teamchef Fred Vasseur den Vorfall nicht erklären. Hamilton betonte: "Der Kerl ist 29 Jahre alt, also glaube ich nicht, dass das eine Altersfrage ist. Ich denke, das ist eine Frage der Mentalität." Er funkte während des Rennens, dass Ferrari "große, große Probleme" hat.
Mexiko sei "voller Herausforderungen" gewesen
Das Duell zwischen den beiden Ferrari-Piloten sorgt weiterhin für Diskussionen. Auch der siebenfache Weltmeister reagierte auf Instagram auf das vergangene Rennwochenende. Mexiko sei "voller Herausforderungen" gewesen. Er bedankte sich bei seinen Mechanikern und Ingenieuren.
Dann wählte Hamilton deutliche Worte: "Wir sind in diesem Jahr gemeinsam so sehr gewachsen, und dieser Fortschritt hat von allen – sowohl an der Rennstrecke als auch im Werk – enorme Anstrengungen erfordert. Deshalb schmerzt es so sehr, einen Sieg verpasst zu haben, der in greifbarer Nähe lag. Wir müssen jede sich bietende Chance nutzen, daher ist es unglaublich frustrierend, und ich kann nicht so tun, als wäre es anders."
"Wir sind alle hier, um Rennen zu fahren"
Der Brite hatte eine klare Ansage an Leclerc und das Team. Ein interner Kampf ist in Ordnung, solange das Ergebnis darunter nicht leidet. Er fügte hinzu: "Wir sind alle hier, um Rennen zu fahren, und wollen gewinnen. Der Kampf ist notwendig, aber wenn dieser Kampf das Team etwas kostet, müssen wir ehrlich damit umgehen und daraus lernen."
Zum Abschluss kündigte er an: "Mein Glaube an dieses Team hat sich nicht geändert, ebenso wenig wie meine Verantwortung, dazu beizutragen, dass wir das Richtige tun. Bleibt uns treu. Ich stehe mit diesem Team erst am Anfang, und wir haben noch so viel vor uns."