Nach WM-Fiasko

FIFA-Aus: Hammer-Gerücht um Gianni Infantino

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Nach dem krachenden Scheitern der milliardenschweren Investorenpläne von Gianni Infantino stürzen sich die Kritiker auf den angezählten FIFA-Boss.
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Unter der Führung von Präsident Aleksander Ceferin heizte die Europäische Fußball-Union UEFA den Machtkampf mit markigen Worten an und legte dem mächtigsten Mann im Weltfußball notdürftig verklausuliert den Abschied nahe.

"Die derzeitige FIFA-Führung hat nicht nur das Vertrauen der UEFA verloren, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußballfamilie", erklärte der europäische Dachverband, nachdem der angeschlagene Infantino angesichts weltweiter Empörung und unter massivem öffentlichem Druck bei seinem heftig umstrittenen Kommerz-Projekt eine peinliche Kehrtwende vollzogen hatte. "Das ist ein Sieg für das ganze Spiel. Aber es darf nicht das Ende der Geschichte sein", hieß es vonseiten der UEFA. "So können wir nicht weitermachen - mit geheimen Machenschaften, die im Eiltempo von gesichtslosen Individuen ausgeheckt werden und deren Nutzen für den Sport fragwürdig ist." Man müsse "die Verantwortlichen ausfindig machen und sie zur Rechenschaft ziehen."

Verschafft Trump neuen Job?

Derzeit scheint es äußerst unwahrscheinlich, dass Infantino im März 2027 neuerlich gewählt wird. Passend dazu gibt es in den USA bereits ein Gerücht, wo denn der Schweizer unterkommen könnte.

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Laut der US-amerikanischen Zeitung "New York Post" schlägt Donald Trump Infantino als den Nachfolger von UN-Generalsekretär António Guterres vor. Trump glaubt, dass Infantino "von allen auf der ganzen Welt respektiert wird und dass er eine besondere Fähigkeit besitzt, Menschen zusammenzubringen", sagte eine dem Präsidenten nahestehende Quelle gegenüber der "New York Post". Der FIFA-Präsident hat sich im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2026 immer wieder bei Trump eingeschleimt. Er verlieh im Dezember dem US-Präsidenten sogar den neuen FIFA-Friedenspreis.

Dennoch scheint ein Posten bei der UN äußerst unwahrscheinlich. Infantino müsste die Mehrheit der 193 UN-Mitglieder für sich gewinnen. Zudem haben die Hearings für die Guterres-Nachfolge für die Wahl im Herbst schon begonnen.