Umstrittener Boss

FIFA-Entscheidung um Infantino gefallen

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Der Weltverband hat es offiziell gemacht: Gianni Infantino stellt sich im kommenden Jahr erneut der Wahl zum Fifa-Präsidenten.
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Ein Sprecher des Weltverbandes sagt laut "Sky News": "Der FIFA-Präsident hat im April angekündigt, dass er sich 2027 zur Wiederwahl stellen wird. Daran hat sich natürlich nichts geändert. Herr Infantino wird sich zur Wiederwahl stellen." Einen Gegenkandidaten gibt es derzeit noch nicht.

Infantino selbst hielt sich vor dem Eröffnungsspiel der U20-Frauen-WM in Polen zunächst bedeckt – er reagierte auf Fragen zu seiner Zukunft ausweichend. Gegenüber "Sky" sagte er: "Es wird viel zu sagen geben, aber es wird den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt dafür geben. Heute ist nicht dieser Tag, und hier ist nicht der richtige Ort. Hier und heute genießen wir den Fußball."

Auf die direkte Nachfrage, ob er definitiv antrete, reagierte er schließlich lächelnd mit einem Daumen nach oben.

Rückenwind und heftiger Gegenwind

Infantino steht nach dem Rückzug geplanter Investorenpläne massiv unter Druck. Die UEFA bereitet ein Strafverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung vor, wobei eine formelle Anklage noch aussteht und Infantino jeglichen Gesetzesbruch bestreitet. Die FIFA hat ihrerseits die US-Justiz eingeschaltet und wirft den europäischen Verantwortlichen eine gezielte "Verleumdungskampagne" vor.