Trotz ROT
FIFA erklärt: DARUM durfte USA-Stürmer spielen
In 13 Absätzen erklärte die FIFA noch vor dem Anpfiff der Achtelfinal-Partie gegen Belgien die Abläufe aus ihrer Sicht. Sie argumentierte außerdem, warum sie das Recht dazu hatte, die automatische Mindestsperre von einer Partie zur Bewährung auszusetzen. Balogun stand gegen Belgien in der Startelf.
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Die FIFA argumentierte, dass Baloguns Rote Karte Bestand habe und auch die automatische Sperre von einer Partie, die eine solche Tatsachenentscheidung nach sich zieht. Die Entscheidung zur Roten Karte war demnach nicht falsch. Die FIFA habe aber das Recht, eine Strafe anzupassen und zur Bewährung auszusetzen. Zum Warum, diesen Schritt zu gehen, gab es in der langen Stellungnahme nur einen Satz: "Die Aussetzung der Vollstreckung der genannten Sperre wurde unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände des Vorfalls sowie der verfügbaren Beweismittel beschlossen."
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Was die besonderen Umstände sind und auf welche Beweismittel sich die FIFA stützte, wurde nicht mitgeteilt. Balogun hatte beim 2:0 der USA im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte gesehen. In der Situation hatte der Videoschiedsrichter eingegriffen, zunächst gab es für die Aktion nur Freistoß. Nach Roten Karten ist ein Spieler automatisch für die folgende Partie gesperrt.