Heikel

Finalschiri Vincic geriet in Sexparty-Razzia

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Karriere-Höhepunkt für Slowenen.
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Elfmeter bleiben aus, Rote Karten verschwinden, Sperren lösen sich im Nichts auf: Die Liste fragwürdiger Entscheidungen bei dieser WM war lang. Kaum ein Thema sorgte bei dieser WM für so viele Diskussionen wie die Schiedsrichter. Ausgerechnet jetzt, zum Höhepunkt der WM, setzt die FIFA am Sonntag im Finale (21 Uhr/live auf ORF 1) auf einen Mann, dessen Karriere selbst filmreife Wendungen genommen hat.

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Slavko Vincic leitet das Endspiel zwischen Spanien und Argentinien – und für den 46-jährigen Slowenen ist es der größte Moment seiner Laufbahn. Als FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina seinen Namen verkündete, konnte Vincic die Emotionen nicht mehr zurückhalten. Er brach in Tränen aus und umarmte seine Assistenten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic.

Der Skandal vor der großen WM-Krönung

Vor sechs Jahren stand Vincic allerdings aus einem ganz anderen Grund im Rampenlicht. 2020 wurde er bei einer Polizei-Razzia im bosnischen Bijeljina vorübergehend festgenommen. Die Ermittler wollten einen mutmaßlichen Drogen-und Prostitutionsring zerschlagen, Medien berichteten über eine Sexparty. Kokain, Waffen und Bargeld wurden sichergestellt.

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Vincic beteuerte stets seine Unschuld. Er sei lediglich einer Einladung nach einem Geschäftstermin gefolgt. Die Ermittler fanden keine belastenden Hinweise, ein Verfahren gab es nie. Seiner Karriere schadete der Vorfall jedenfalls nicht. Nach dem CL-Endpsiel 2024 zwischen Real und Dortmund wartet nun sein vierter WM-Einsatz – und das auf der größten Bühne.