Am Dienstag gegen 16 Uhr bemerkten Anwohner in der Region Leukerbad Rauch in den Bergen und alarmierten die Rettungskräfte. Drei Hubschrauber der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation sowie Feuerwehren aus Leukerbad und vom Flughafen Sitten rückten zur Absturzstelle aus.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod der drei Flugzeuginsassen feststellen, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte.
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Erst Zwischenlandung, dann der Absturz
Warum die einmotorige Maschine gegen den Berg prallte und offenbar in Brand geriet, ist derzeit noch unklar. Der Pilot war zuvor in Lugano im Tessin gestartet und hatte in Sitten eine Zwischenlandung eingelegt.
Ob die beiden weiteren Insassen dort zugestiegen waren, ist bislang nicht bekannt. Ziel des Fluges war der Flugplatz Buochs nahe dem Vierwaldstättersee.
Nur wenige Minuten nach dem erneuten Start kam es zum Unglück. Das Flugzeug stürzte am Nordhang eines rund 2000 Meter hohen Gebirges ab.
Identität der Toten noch offen
Wer sich in dem viersitzigen Kleinflugzeug befand, ist noch nicht geklärt. Die Identifizierung der Todesopfer war zunächst nicht abgeschlossen.
Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) hat die Ermittlungen zur Absturzursache übernommen. Auch die Schweizerische Bundesanwaltschaft untersucht den Fall strafrechtlich.
Was genau kurz vor dem Absturz geschah, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.