Jetzt wird es ernst für unsere Football-Stars. Bei der Weltmeisterschaft in Düsseldorf steht nicht nur der Kampf um Gold, Silber und Bronze im Fokus. Erstmals in der Geschichte geht es für die Herren und Frauen auch um die Olympia-Qualifikation.
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Die Ausgangslage ist klar. Die Finalisten sind bei den Sommerspielen 2028 gesetzt. Im Falle einer Final-Teilnahme der USA ist auch der WM-Dritte in Los Angeles fix am Start. In Deutschland hat sich sogar NFL-Boss Roger Goddell angekündigt.
Unsere Herren mussten sich vor zwei Jahren erst im Endspiel den USA geschlagen geben und liegen in der ewigen Rangliste hinter dem Mutterland des Football mit drei Weltmeistertiteln auf Platz 2. Unser Frauen-Team, die bislang einmal Silber und drei Mal Bronze gewinnen konnten, belegte 2024 den vierten Platz.
Helm & Co. legen los
Das an Position 5 gestzte Damen-Team startet bereits am Donnerstag um 10.30 Uhr gegen China. Angeführt von Quarterback Magdalena Helm warten noch die Duelle gegen Frankreich (Do., 16.45 Uhr) und Großbritannien (Fr., 10.30 Uhr).
"Die Mannschaft ist bereit, sich mit den besten Teams der Welt zu messen. Mit Großbritannien, Frankreich und China erwartet uns die wohl ausgeglichenste Vorrundengruppe des Turniers. Ich rechne mit drei intensiven und hart umkämpften Spielen", meinte Frauen-Head-Coach Robert Riedl vor dem Auftakt.
Herren mit Freilos & AFL-Power
Anders ist die Ausgangslage für unser Herren-Nationalteam. Aufgrund von Visa-Problemen musste Gruppengegner Nigeria die Teilnahme kurzfristig absagen. Die Folge ist ein Freilos für das Team rund um Valentin Ehrenfried, einen der besten Receiver Europas. Mit Paul Schachner und Felix Wasshuber haben es auch zwei AFL-Stars in das Aufgebot von Teamchef Michael Salamon geschafft.
Das erste Schicksalsspiel findet am Donnerstag (11.45 Uhr) gegen Kanada statt, ehe es am Freitag (15.30 Uhr) gegen Japan um den Aufstieg in die K.o.-Phase geht.
"Die Vorfreude auf die WM und das erste Spiel ist inzwischen groß. Wir haben uns lang mit den Gegnern befasst und ins auf sie vorbereitet. Jetzt gilt es, das am Feld umzusetzen. Mit Kanada wartet gleich ein starkes Kaliber, wo schon die ersten Weichen gestellt werden", so Salamon.