Tiefen des Weltalls
Forscher rätseln über mysteriöses Signal
Signale aus 15.000 Lichtjahren Entfernung
Entdeckt wurde die Quelle mit dem australischen Radioteleskop ASKAP. Das Objekt befindet sich rund 15.800 Lichtjahre von der Erde entfernt und fällt durch ein Verhalten auf, das selbst erfahrene Astronomen verblüfft.
Mal sendet die Quelle starke Radiosignale aus, dann nur schwache Impulse – und manchmal herrscht komplette Funkstille. Besonders kurios: Das Muster wiederholt sich in einem ungewöhnlich langsamen Rhythmus von rund 54 Minuten.
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"Das Signal ist mit nichts vergleichbar, was Astronomen bisher gesehen haben", erklärte Astrophysikerin Manisha Caleb von der Universität Sydney.
Weißer Zwerg als Schlüssel?
Lange gingen Forscher davon aus, dass hinter dem Phänomen ein exotischer Neutronenstern steckt. Neue Untersuchungen deuten jedoch auf eine andere Möglichkeit hin.
Demnach könnte ein sogenannter "Weißer Zwerg" beteiligt sein. Dabei handelt es sich um den extrem dichten Überrest eines Sterns, der seinen Brennstoff bereits verbraucht hat. Solche Himmelskörper gelten als kosmische "Sternen-Leichen" und sind normalerweise deutlich ruhiger als das nun beobachtete Objekt.
Genau das macht die Entdeckung so spannend. Sollte tatsächlich ein Weißer Zwerg für die Signale verantwortlich sein, würde das bisherige Vorstellungen über solche Sternenreste auf den Kopf stellen.
Das Universum überrascht weiter
Die Entdeckung gilt als eine der ungewöhnlichsten Beobachtungen der vergangenen Jahre. Forscher hoffen nun, durch weitere Messungen herauszufinden, was tatsächlich hinter den rätselhaften Signalen steckt.