Nach Vorfällen

FPÖ kritisiert Nein zu Kinderschutz-Anträgen im Wiener Gemeinderat

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Die FPÖ übt nach der jüngsten Gemeinderatssitzung scharfe Kritik an SPÖ, NEOS und Grünen, nachdem zwei Anträge zum Kinderschutz keine Mehrheit fanden.
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Frühsexualisierung, Nacktszenen in der Schulliteratur und Kindersexpuppen - die Freiheitlichen schlagen Alarm. Den unrühmlichen Höhepunkt der aktuellen Debatte stellen zwei FPÖ-Anträge im Wiener Gemeinderat dar, die einen umfassenderen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missbrauch und Gewalt forderten. Die Freiheitlichen verlangten unter anderem härtere Strafen für Täter, ein Verbot von einschlägigen Handbüchern, mehr Befugnisse für Polizei und Justiz sowie zusätzliche Hilfsangebote für betroffene Kinder und Familien. Auch strengere Kontrollen in Schulen, Kindergärten und Betreuungseinrichtungen standen auf der Liste.

FPÖ-Frauensprecherin Lisa Frühmesser-Götschober kritisierte außerdem die weitere Verwendung umstrittener Inhalte aus den "Gender Matters!"-Themenboxen. Ihrer Ansicht nach müsse der Schutz von Kindern oberste Priorität haben. "Gerade nach Teichtmeister und Gunkl müsste jedem klar sein, dass der Schutz unserer Kinder vor perversen Übergriffen oberste Priorität haben muss. Doch SPÖ, NEOS und Grüne verweigern ihre Zustimmung und machen den Pädophilen linken Staatskünstlern die Mauer. Das ist völlig verantwortungslos", so Frühmesser-Götschober.

Die Anträge der Freiheitlichen sahen ein umfassendes Kinder- und Jugendschutzpaket für Wien vor. SPÖ, NEOS und Grüne lehnten die Anträge jedoch ab. Die FPÖ spricht daher von einem verpassten Signal für mehr Kinderschutz und kündigt an, das Thema weiterhin auf die politische Tagesordnung zu setzen. Kinder und Jugendliche müssten bestmöglich vor Gewalt, Missbrauch und Übergriffen geschützt werden, so der Tenor der freiheitlichen Forderungen.