"Verarscht"

Frau spart durch Mehrwert-Steuer-Senkung 76 Cent/Einkauf

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Eine Frau hat die ab morgen geltende Mehrwertsteuersenkung für ihren Haushalt (8 Personen) - auf Basis der Produktliste- durchgerechnet. Jetzt fühlt sie sich "verarscht".
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Ab 1. Juli senkt die Regierung die Mehrwertsteuer auf einige Grundnahrungsmittel. Eine Österreicherin hat nachgerechnet.
Bei Gesamt-Lebensmittelkosten von € 1600,- im Monat ergibt die berechnete Ersparnis € 7,61 pro Monat.

Ernüchtert sagt die Frau: Das entspricht zB

  • ~1x Mittagessen für eines von 6 Kindern in der Schule oder
  • ~5 l Treibstoff oder
  • ~ 1 Zugfahrt für eine Person (one way) von Wels nach Linz (20 km) zum Spartarif

"Fühle mich verarscht"

Rechnung zur Mehrwertsteuersenkung © x

"Mit der nächsten minimalen Cent-Erhöhung bei Kakao, Gewürzen, Brotaufstrichen oder Getränken ist dieses Almosen direkt innerhalb eines Monats pulverisiert und somit Geschichte", sagt die Frau. Und rechnet vor: "Meine Netto-Ersparnis pro Einkauf wäre demnach bei 76 Cent."

Dass die Regierung "Jubelrufe" brauche, könne sie verstehen. Angebracht sei das nicht. Denn sie zahlt statt 1600 Euro im Monat jetzt 1593 Euro für ihre achtköpfige Familie.

"Deutlich spüren kann man da weniger eine Erleichterung, als vielmehr das Gefühl, nach Strich und Faden verarscht zu werden."