34-Jähriger in Haft
Frau vergewaltigt und niedergestochen
Steiermark. Die Staatsanwaltschaft Graz hat nach einem blutigen Angriff auf eine Frau in Graz vor einer Woche Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der Vergewaltigung gegen ihren 34 Jahre alten Partner eingeleitet. Der Mann soll die Frau zuerst vergewaltigt und dann mit einem Messer attackiert haben.
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Zu dem brutalen Angriff soll es bereits in der Nacht auf den 28. Juni gekommen sein. Das Opfer dürfte sich nach der Vergewaltigung schlafen gelegt und erst Stunden später bemerkt haben, dass der 34-Jährige ihr ein Messer in den Rücken gerammt hatte. Die Polizei wurde erst am Tag nach der Gewalttat alarmiert. Die Frau wurde laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz Christian Kroschl schwer verletzt.
"Der Beschuldigte war durch Alkohol und Suchtgift beeinträchtigt. Er befindet sich wegen Flucht-, Verdunkelungs-, Tatbegehungs- und Tatausführungsgefahr in Untersuchungshaft", so Kroschl. Die U-Haft wurde am 1. Juli verhängt. Der Verdächtige machte bisher keine Angaben.
Opfer und Täter sind laut Staatsanwaltschaft österreichische Staatsbürger. Andere Zeugen der Tat waren zunächst keine bekannt. "Wir haben ein gerichtsmedizinisches Gutachten in Auftrag gegeben, um die Art und Schwere der Verletzungen abzuklären", sagte Kroschl. Weitere Informationen zu dem Fall wollte der Staatsanwalt vorerst nicht bekannt geben.