Mitten in der Nacht

Panikattacke im Attersee: Taucherin (66) gerettet

© Getty Images/Westend61
Die 66-Jährige dürfte Wasser in die Lunge bekommen haben, konnte aber noch selbst ans Ufer schwimmen.
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. Eine 66-jährige Taucherin ist am Samstag bei einem Nachttauchgang im Attersee in Panik geraten. Die Deutsche signalisierte ihrem Tauchlehrer noch, dass sie aufsteigen möchte. Der Mann und eine Tauchpartnerin zogen die Frau darum an den beiden Armen an die Wasseroberfläche. Sie dürfte ihren Atemregler zwar die ganze Zeit über im Mund gehabt, aber dennoch Wasser in die Lunge bekommen haben. Die Taucherin wurde vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Vöcklabruck gebracht.

Ärztin schlug Alarm

Zu dem Vorfall kam es laut Polizei bei Steinbach am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) in einer Wassertiefe von fünf Metern. Das Trio war bereits auf der Rückkehr von einem Tauchgang in eine Tiefe von 15 Metern. Die 66-Jährige war die ganze Zeit über bei Bewusstsein und schwamm noch selbstständig zum Steg, wo sie sich mehrfach übergab und nach Luft rang. Eine zufällig anwesende Ärztin aus Tschechien leistete Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang.

Die 66-Jährige erhielt noch vor Eintreffen des Notarztes Sauerstoff. Sie war entsprechend ausgerüstet und trug beim Tauchgang einen Trockenanzug sowie einen Tauchcomputer.

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