Gefahr gebannt
Nach Großbrand: Tangente ist wieder offen
Das meldete der Ö3-Verkehrsservice in der Nacht auf Sonntag. Die Sperre betraf einen besonders stark frequentierten Abschnitt der A23. Der Verkehr wurde auf das umliegende Straßennetz umgeleitet.
Stundenlanger Großeinsatz
Der Großbrand in dem Entsorgungsbetrieb in Wien-Donaustadt löste am Freitagabend einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Rund 120 Feuerwehrleute standen im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.
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Alarmiert wurde die Berufsfeuerwehr Wien gegen 18.00 Uhr zu einem Brand in einer Lagerhalle sowie in angrenzenden Freilagerflächen eines Entsorgungsbetriebes in der Deinleingasse. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Flammen bereits große Teile der Halle sowie gelagertes Material im Außenbereich erfasst. Aufgrund der raschen Brandausbreitung und der starken Rauchentwicklung wurde "Alarmstufe 4" ausgerufen.
Wasserwerfer im Einsatz
Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Löschleitungen und Wasserwerfern. Vorrangiges Ziel war es laut Feuerwehr, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Objekte zu verhindern. Die Löscharbeiten wurden durch die hohe Brandlast, die intensive Rauchentwicklung sowie die Größe des Brandobjekts erheblich erschwert.
Gegen 21.00 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die vollständige Brandbekämpfung sowie umfangreiche Nachlöscharbeiten dauerten jedoch bis in die Morgenstunden an. Auch am Samstag wurden laut Feuerwehr noch Glutnester abgelöscht und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Während des Brandes befanden sich keine Personen in der betroffenen Lagerhalle. Verletzt wurde niemand.
Während des gesamten Einsatzes arbeitete die Berufsfeuerwehr Wien mit der Berufsrettung Wien, der Landespolizeidirektion Wien, der Asfinag und den ÖBB zusammen. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt. Feuerwehrstadträtin Barbara Novak (SPÖ), die sich selbst vor Ort ein Bild der Lage machte, dankte den Einsatzkräften. "Oberstes Ziel bleibt der Schutz aller Beteiligten und die Sicherheit aller Einsatzkräfte", erklärte sie.
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