Strandparadies

Für DIESEN Italien-Hotspot brauchen Urlauber jetzt ein Ticket

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Kristallklares Wasser, feiner Sand und Karibik-Flair – La Pelosa auf Sardinien gehört zu den schönsten Stränden Europas. Doch wer dort heuer baden will, braucht vorab eine Reservierung. Ohne QR-Code bleibt der Zugang gesperrt.
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Der berühmte Strand La Pelosa bei Stintino ist längst kein Ort mehr für spontane Strandtage. Vom 15. Mai bis 15. Oktober gilt eine strenge Zutrittsregel: Urlauber müssen ihren Besuch vorab online reservieren. Pro Tag dürfen maximal 1.500 Personen an den Strand. Beim Eingang wird zwischen 8 und 18 Uhr der persönliche QR-Code kontrolliert.

Tickets werden knapp

Die verfügbaren Plätze sind aufgeteilt: 500 Tickets können bereits lange im Voraus für die Saison gebucht werden. Die übrigen 1.000 Plätze werden jeweils zwei Tage vor dem gewünschten Besuch freigeschaltet – täglich um 9 Uhr. Kinder unter zwölf Jahren benötigen keine eigene Reservierung.

Für den Strandbesuch fällt außerdem eine Gebühr von 3,50 Euro pro Person an. Wichtig: Nach der Buchung bleibt die Reservierung nur kurz bestehen. Erfolgt die Zahlung nicht rechtzeitig, wird der Platz wieder freigegeben. In den Sommermonaten sind viele Termine bereits früh ausgebucht.

Italien schützt seine Traumstrände

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Mit den Maßnahmen will Sardinien den berühmten Strand vor den Folgen des Massentourismus schützen. La Pelosa gilt als besonders empfindliches Naturgebiet. Zu viele Besucher belasten den feinen Sand, die Dünen und das empfindliche Ökosystem.

Zusätzlich gelten vor Ort weitere Regeln: Sand oder Muscheln dürfen nicht mitgenommen werden, Müll muss ordnungsgemäß entsorgt werden und einige Bereiche sind gesperrt. Auch für Hunde gibt es je nach Strandabschnitt besondere Vorschriften.

Urlaub muss besser geplant werden

Für Reisende bedeutet das: Ein spontaner Abstecher an Sardiniens bekanntesten Strand ist kaum mehr möglich. Wer La Pelosa besuchen möchte, sollte frühzeitig über die offizielle Buchungsplattform reservieren und den QR-Code griffbereit haben. Immer mehr italienische Traumstrände setzen mittlerweile auf Besucherlimits und Zugangskontrollen, um die Natur langfristig zu schützen.