Valorisierung

Gebühren-Hammer: Wiener Wasser wird teurer

© Getty Images
Ab Jänner wird das Leben in Wien erneut teurer. Die Gebühren für Wasser, Kanal und Müll sollen um 4,6 Prozent steigen. Beim Trinkwasser kostet der Kubikmeter künftig 2,37 Euro.
Zur Vollversion des Artikels

Für Wiener Haushalte zeichnet sich ab Jahresbeginn die nächste Gebührenerhöhung ab. Betroffen sind Wasser, Kanal und Müll. Nach aktuellem Stand sollen die Tarife ab Jänner 2027 um 4,6 Prozent steigen. Auslöser ist der gesetzlich festgelegte Gebührenautomatismus.

Wasserpreis steigt um zehn Cent

Wie der "Kurier" berichtet, hat die Teuerung seit der letzten Anpassung am 1. Jänner 2025 die maßgebliche Grenze überschritten. Laut vorläufigen Daten ist der Verbraucherpreisindex bis Juni 2026 um 4,6 Prozent gestiegen. Damit sind die Voraussetzungen für eine neuerliche Anpassung erfüllt. Beim Wasser macht sich das mit zehn Cent pro Kubikmeter bemerkbar. 1.000 Liter sollen künftig 2,37 Euro statt bisher 2,27 Euro kosten. Auch für Kanal und Müll müssen die Wiener nach derzeitigem Stand tiefer in die Tasche greifen.

Erhöhung gilt als kaum vermeidbar

Offiziell hat das Rathaus die neuen Tarife noch nicht verkündet. In rot-pinken Regierungskreisen wird eine Erhöhung angesichts der angespannten Finanzlage und geplanter Investitionen jedoch als kaum vermeidbar angesehen. Das Büro von Finanzstadträtin Barbara Novak verweist darauf, dass die endgültigen Inflationsdaten noch fehlen.

Keine neue Erhöhung beim Parken

Bei den Parkgebühren dürfte es vorerst keine weitere Anpassung geben. Die Parkscheine wurden erst heuer verteuert. Der Tarif von 3,40 Euro pro Stunde soll daher zunächst unverändert bleiben.