Zusammen mit Ehefrau

Geheimdienstchef stirbt bei Hubschrauber-Absturz

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Ein Hubschrauber-Rundflug in Kenia endete in einer tödlichen Katastrophe.
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In einem abgelegenen Wildschutzgebiet stürzte die Maschine ab und ging nach dem Aufprall in Flammen auf. Alle sieben Menschen an Bord kamen ums Leben. Unter den Opfern befinden sich ein Geheimdienstchef und seine Ehefrau.

Das Unglück ereignete sich im Loisaba-Wildschutzgebiet in der Region Samburu, rund 300 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi. Der Helikopter war mit insgesamt sieben Personen zu einem Rundflug gestartet. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Maschine an einem Berghang ab. Nach dem Aufprall wurde der Hubschrauber durch ein Feuer weitgehend zerstört.

© APA/AFP/Kenya Red Cross/HANDOUT

Rettungskräfte des kenianischen Roten Kreuzes hatten große Schwierigkeiten, die abgelegene Unglücksstelle zu erreichen. Vor Ort bot sich ihnen ein erschütterndes Bild: Zwischen den Trümmern war dichter schwarzer Rauch zu sehen. Für die Insassen kam jede Hilfe zu spät.

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Geheimdienstchef unter den Todesopfern

Unter den Toten ist laut den kenianischen Behörden Michele Sensi-Contugi (42), der Chef des ecuadorianischen Geheimdienstes. Auch seine Ehefrau Stephany Hollihan, eine bekannte Unternehmerin und Gründerin des Modeunternehmens Sensi Studio, kam bei dem Absturz ums Leben.

Nach Bekanntwerden der Tragödie wurde den Angehörigen der Familie ihr Mitgefühl ausgesprochen. Besonders den Kindern und Eltern der beiden Opfer gelte die Anteilnahme.

Das US-Außenministerium teilte unterdessen mit, dass die fünf weiteren Menschen an Bord US-amerikanische Staatsbürger gewesen seien. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Mehrere Leichen befanden sich zunächst noch in den Trümmern und sollten am Donnerstag geborgen werden.

Absturz an einem heiligen Berg

Der Unfall ereignete sich am Fuß des Ololokwe, eines rund 2000 Meter hohen Berges. Für die Samburu besitzt der markante Berg eine besondere Bedeutung und gilt als heiliger Ort. Gleichzeitig ist die Region bei Touristen beliebt. Neben Wanderungen werden dort auch Rundflüge mit Hubschraubern angeboten.

Warum die Maschine abstürzte, ist derzeit völlig offen. Die zuständigen kenianischen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet. Experten sollen nun klären, ob ein technischer Defekt, die Wetterbedingungen, ein Fehler beim Flug oder eine andere Ursache für das Unglück verantwortlich war.

Der Absturz sorgt auch deshalb für Bestürzung, weil erst wenige Tage zuvor ein Touristenhubschrauber auf der griechischen Insel Sifnos kurz nach dem Start verunglückt war. Dabei starben der Pilot und ein britisches Ehepaar, das sich auf Hochzeitsreise befand.