Gesundheitsversorgug

Gericht stoppt Gmünd: Spitalsklage abgewiesen

© LK Gmünd
Schlappe vor Gericht für Gmünd: Das Landesgericht Krems weist die Klage gegen die Spitalsschließung zurück. Der Kampf ums Krankenhaus ist aber noch nicht vorbei.
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Die Stadt wollte die Standortgarantie aus dem Übergabevertrag von 2004 gegen das Land durchsetzen. Das Gericht sieht jedoch keinen zivilrechtlichen, sondern einen öffentlich-rechtlichen Anspruch und erklärt den Rechtsweg für unzulässig. Auch der Antrag auf einstweilige Verfügung scheitert.

Noch nicht rechtskräftig

Der Beschluss vom Montag ist nicht rechtskräftig und kann binnen 14 Tagen bekämpft werden. Im Juni votierten bei der Volksbefragung rund 92 Prozent der Gmünder für rechtliche Schritte, der Gemeinderat zog einstimmig mit.

Klinik statt Spital

Der „Gesundheitsplan 2040+” ersetzt das Landesklinikum durch eine Gesundheitsklinik, geplant für 2028. Sie bietet Notfallversorgung, ambulantes OP-Zentrum, Notarztstützpunkt und Hubschrauberlandeplatz. Stationäre Betten gibt es nicht mehr. Der Verein „LKGmündbleibt” fürchtet um die Sicherheit der Versorgung.