Die spanische Liga und Real Madrid sind in einem konstanten Kampf, nun erreichte der Streit erneut einen neuen Tiefpunkt.
Die beiden kämpfen an mehreren Fronten. Einerseits kämpft der Verein weiterhin um Aufdeckung des "Negreira-Falls", bei der Barcelona Millionenbeiträge an Firmen des ehemaligen Schiedsrichters José María Enríquez Negreira gezahlt haben soll.
Auch interessant
Andererseits ist die Aufregung bei den Königlichen nach der Vier-Spiele-Sperre gegen Vinicius Jr. für eine Tätlichkeit groß.
"Real Madrid TV erinnert an Goebbels-Propaganda"
Tebas kommentiert diese Kampagne des Vereins und zog dabei einen sehr unglücklichen Vergleich: "Das Management von Real Madrid dirigiert ein Orchester an Sprechern und Real Madrid TV führt sie an. Die Musik ist immer dieselbe: Wähle die Vorfälle aus, die zu deinen Interessen passen, wiederhole die Beschwerde, säe Misstrauen und identifiziere deine Gegner."
Und weiter: "Diese Methode erinnert an die Methoden von Joseph Goebbels, Propaganda-Minister in Nazi-Deutschland: Systematische Wiederholung, die Kreation eines Feindes und die Unterordnung von Fakten für das eigene Narrativ. Der Vergleich geht um die Techniken und nicht die Ideologie oder, natürlich, den Fans von Real Madrid."
"Vergleich als absolut intolerabel"
Ein Vorwurf, der von den Madrilenen natürlich nicht unbeantwortet blieb. In einem offiziellen Comunicado folgte die Antwort.
"Real Madrid C.F. empfindet diesen Vergleich als absolut intolerabel und unglaublich ernst von einer Person, die im spanischen Fußball zwei Positionen mit enormer Verantwortung hält. Die Klarstellung, dass er sich nicht auf die Nazi-Ideologie bezieht, mildert nicht den zutiefst beleidigenden, moralisch verwerflichen und institutionell unwürdigen Charakter seiner Aussagen."
Real Madrid fordert den Rücktritt
Weiters nennt der Verein es eine weitere "Episode" in den "wiederholten Attacken von Javier Tebas gegen Real Madrid". Zudem finde man es "besonders besorgniserregend", dass dieser Vorwurf im Zuge des Negreira-Falls genannt wird.
Daher fordert der Verein die "umgehende Resignation" von Javier Tebas als Präsident von LaLiga und als Vizepräsident der "Royal Spanish Football Federation" auf.