5:4 im ÖFB-Cup

Goldgriff: Kühbauers Joker retteten den LASK

© IMAGO/Daniel Scharinger
Der LASK und die SV Ried lieferten sich eine Cup-Schlacht für die Ewigkeit. Beim 5:4 nach Verlängerung waren es vor allem Dietmar Kühbauers Einwechslungen, die für die Entscheidung sorgten.
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15 Minuten vor regulärem Schluss waren die Linzer noch mit zwei Toren hinten, erst zwei späte Treffer brachten die Verlängerung. Dort fielen noch einmal drei Treffer.

Das Team hat schwere Wochen hinter sich, ein Ausscheiden ausgerechnet im OÖ-Derby hätte einen weiteren Knacks gebracht. "Gott sei Dank haben wir es geschafft", ließ Kapitän Sascha Horvath tief blicken.

Derby-Sieg "setzt Kräfte frei"

Der Erfolg "setzt Kräfte frei, auch wenn es Kräfte gekostet hat", so Kühbauer. Ihm ist es aber zu verdanken, dass der Titelverteidiger im Viertelfinale steht. Die Einwechslungen waren Gold wert.

Nur Joao Tornichs Kopfball zum 1:2 (51.) kam von einem Spieler aus der Startelf. Robert Ljubicic traf exakt 20 Minuten nach seiner Einwechslung zum 2:3 (84.). Gleichzeitig mit ihm kam Xavier Mbuyamba, der mit seinem Strahl den Ausgleich (90.+3) besorgte.

Stürmer weiterhin treffsicher

Es war aber gar ein Triple-Wechsel in der 63. Minute und auch Akteur Nummer drei trug sich ein: Moses Usor brachte die Linzer in der Verlängerung erstmals an diesem Abend in Führung (111.). Samuel Adenirans Draufgabe (120.) erwies sich aufgrund des vierten Rieder Treffers drei Minuten später ebenfalls als enorm wichtig.

"Heute waren die Einwechslungen sehr, sehr wichtig für uns", lobte Horvath. Genau diese Tiefe im Kader ermöglicht es dem LASK die Dreifach-Belastung halbwegs gut wegzustecken.

Beim Duell mit der WSG Tirol am Samstag (19.30 Uhr/live Sky) muss nun der Anschluss an die Spitze gewahrt werden – wohl erneut mit Rotation.