Jetzt wird gekontert

Grenz-Zoff eskaliert: Spanien kontrolliert Reisende aus Italien

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Spanien hat seit dem 8. August an seinen Flughäfen insgesamt 4.646 Drittstaatsangehörige kontrolliert, die aus Italien eingereist sind.
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Nach Angaben des spanischen Innenministeriums, die am Sonntag um 13 Uhr aktualisiert wurden, wurden dabei 409 Flüge überprüft und 637 Polizeibeamte eingesetzt.

Die Kontrollen finden im Rahmen der vorübergehenden Wiedereinführung selektiver Grenzkontrollen statt und betreffen ausschließlich Drittstaatsangehörige, die von italienischen Flughäfen nach Spanien kommen. Überprüft wurde unter anderem an den Flughäfen Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat sowie in Alicante, Bilbao, Sevilla, Málaga und Valencia sowie auf den Balearen und Kanaren.

Ein Italiener ohne Ausweisdokumente aufgegriffen

Lediglich ein italienischer Staatsbürger wurde am Flughafen Madrid-Barajas ohne Ausweisdokumente aufgegriffen. Der Fall konnte mit Unterstützung der italienischen Konsularbehörden geklärt werden.

Nach dem Migranten-Ansturm in Ceuta hat Italien die Schengen-Regelung gegenüber Spanien ausgesetzt.

Madrid hatte am 7. August angekündigt, die Kontrollen für einen Monat wieder einzuführen, nachdem Rom am 1. August infolge der Migrationskrise in Ceuta vorübergehend die Schengen-Regelung gegenüber Spanien ausgesetzt hatte. Ende Juli waren nach Angaben Madrids rund 72.000 Migranten innerhalb kurzer Zeit nach Ceuta gelangt; bis auf etwa 5.000 wurden sie anschließend zurückgeführt.