Krieger-Gräber
Gruselfund am Truppenübungsplatz
Eine erste Untersuchung durch einen Fachmann des Amtes für Rüstung und Wehrtechnik bringt Unheimliches zutage: Es handelt sich um drei menschliche Skelette aus dem ersten Jahrtausend nach Christi Geburt, teilt das Ministerium mit. Die stummen Zeugen einer längst vergangenen Zeit werden nun vom Bundesdenkmalamt konserviert, restauriert und untersucht.
Jahrtausendealte Skelette am Truppenübungsplatz entdeckt
Neben den Gebeinen fördert die Suche zwei Schwerter zutage – eines davon zerbrochen –, eine Lanzenspitze und einen Schildbuckel. Grabbeigaben, die vermuten lassen: Hier ruhten einst Krieger. Die routinemäßige Kampfmittelsuche wird daraufhin umgehend eingestellt, eine Fundmeldung geht an das Bundesdenkmalamt.
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Geheimnisvoller Fundort bleibt verschleiert
"Eine genauere Datierung sowie Aussagen zur Herkunft der Bestatteten sind erst nach weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen möglich", heißt es aus offizieller Quelle – die Toten geben ihre Geheimnisse also noch nicht preis. Der Fundort liegt nahe der Ortschaft Haschendorf, doch genauere Details bleiben bewusst im Dunkeln. Der Grund: Man will keine Hobby-Archäologen anlocken, die sich nächtens auf die Suche nach weiteren Relikten begeben könnten, wie auch die "NÖN" berichtet.
Skelette und Schwerter: Rätsel aus der Erde
Fazit: Was einst als Routine-Einsatz begann, entpuppt sich als archäologische Sensation – und lässt erahnen, wie viele Geheimnisse unter niederösterreichischer Erde noch schlummern.