WM-Rückreise
Haaland steigt mit 750-Dollar-Waschbär aus Flieger
Erling Haaland und Co. waren am Samstag mit einem 1:2 nach Verlängerung gegen England aus der WM ausgeschieden, hatten aber schon mit dem Viertelfinaleinzug Historisches geschafft. Bereits am frühen Nachmittag versammelten sich gewaltige Menschenmengen auf dem Gelände vor dem Königlichen Schloss.
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Alleine zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 eingefunden, um die Mannschaft zu feiern. Das Team wurde zunächst von König Harald zu einer Audienz empfangen. "Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert", sagte Kapitän Martin Ödegaard. Anschließend traten die Spieler flankiert von der Königlichen Garde vor die jubelnden Anhänger.
Norwegens WM-Helden feiern mit den Fans
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Ungewöhnliches Souvenir, letztes gemeinsames Rudern
Der siebenfache WM-Torschütze Haaland fehlte allerdings beim letzten Teil der Feierlichkeiten, die er vorzeitig in Richtung eines Sizilien-Urlaubs verlassen hatte. Bei der Ankunft in Oslo trug er als Souvenir einen ausgestopften Waschbären mit sich. "Er ist mir nach Hause gefolgt", schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche. Nach Informationen von "The Athletic" hat Haaland das Souvenir in Texas gekauft - und zwar im Wild Bill's Western Store. "Wir hatten in den letzten Jahren ein paar dieser ausgestopften Waschbären im Laden, und er war offensichtlich von ihnen und ein paar Eichhörnchen fasziniert", sagte die Inhaberin Julie Newport dem Portal über Haaland, der auch ein YouTube-Video über seinen Besuch veröffentlicht hatte.
Haaland verpasste in Oslo auch den gemeinsamen letzten "Wikinger-Rudergruß" mit seinen Teamkollegen auf den Stufen des Schlosses. Angeführt wurde die Aktion von Kronprinz Haakon, der dabei auf einer Trommel den Takt vorgab. "Ich habe mein Bestes gegeben, wir sind etwas ins Hintertreffen geraten. Sie haben gut gerudert", sagte Haakon. Danach ging es mit einer Parade im offenen Bus durch Oslo weiter. "Hier zu stehen und ein bisschen Geschichte geschrieben zu haben, das sind Erinnerungen, die für immer bleiben werden", sagte Tormann Örjan Nyland.