Es war die Sensation Ende 2025: Die Welt erfuhr von den verschollen geglaubten Habsburgjuwelen, die Kaiserin Zita einst in einem Bankschließfach in Kanada - unter absoluter Geheimhaltung - eingelagert hatte.
Auch interessant
Nach Jahrhundert wieder zu sehen
Nach mehr als einem Jahrhundert ist das Geschmeide seit kurzem erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Musée national des beaux-arts du Québec wird der legendäre "Florentiner"-Diamant zusammen mit weiteren historischen Schätzen präsentiert.
Karl Habsburg, das amtierende Oberhaupt der letzten Kaiserfamilie, war am 19.10. zu Gast bei Publikumsliebling Patrick Budgen in dessen Sendung "Hinter den Schlagzeilen".
Eigentrums-Klärung
Die Juwelen und einiges mehr waren Thema des Gesprächs. Verwaltet wird der private Familienschmuck durch den kanadischen Trust Fiducie Saint-Joseph, der als rechtmäßiger Eigentümer agiert. Derzeit werde von einer Kommission, die von Vizekanzler Andreas Babler eingesetzt wurde, geklärt, wie die Besitzansprüche in Zukunft aussehen werden. "Hinter den Schlagzeilen" konnte herausfinden, dass ein Bericht erst 2027 zu erwarten ist. Habsburg wurde davon nicht in Kenntnis gesetzt.
Um diesen Schmuck geht es
- Wertvolle Stücke von Erzherzogin und Königin Maria-Theresia
- Historische Kostbarkeiten aus dem Besitz von Königin Marie-Antoinette
- Persönliche Erinnerungsgegenstände von Kaiser Franz I.
Wert des Schmucks
Budgen wollte von Habsburg natürlich ein paar Details zum Wert der Sammlung wissen. Handle es sich um Millionen? Oder gar Milliarden? Das Habsburg-Oberhaupt ließ sich nicht auf Spekulationen ein, verwies allerdings deutlich auf den Materialwert plus historischem Wert. Beides muss bei der Bewertung der Schmuckstücke besonders beachtet werden.