Heftige Kritik

Haralds Begräbnis: Riesen-Skandal um Marius!

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Das Staatsbegräbnis für den verstorbenen König Harald V. in Oslo sollte ein würdevoller Abschied für das ganze Land sein. Doch der hochgradig sichtbare Auftritt von Marius Borg Høiby, dem verurteilten Sohn von Königin Mette-Marit, sorgt nun für heftige Diskussionen und scharfe Kritik von Royal-Experten.
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Eigentlich hätte es ein Tag des würdevollen Abschieds für König Harald V. († 89) werden sollen. Doch die Beerdigung in Oslo verwandelte sich rasch in ein gewaltiges Tuschel-Thema. Der Grund: Die überaus prominente Präsenz von Marius Borg Høiby (29), dem ältesten Sohn von Neu-Königin Mette-Marit (53).

Dass Marius, der im Juni wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, überhaupt an der Trauerfeier teilnahm, kam für Insider nicht überraschend. Sein Stiefvater, Neu-König Haakon (53), hatte in den vergangenen Tagen wiederholt betont, dass Marius trotz allem zur Familie gehört.

Laut Royal-Experte Stefan Blatt ist die Art und Weise seines Auftritts jedoch ein echter Eklat. Seine knallharte Bilanz: Marius’ Rolle beim Begräbnis sei eine pure "Form der Respektlosigkeit" – ein Skandal, dessen volle Tragweite sich erst in den kommenden Tagen zeigen dürfte.

Kopfhörer im Auto und Fotofalle vor dem Schloss

Der erste Fauxpas passierte laut dem Experten bereits vor dem Start des offiziellen Trauerzugs. Die norwegische Zeitung Se og Hør veröffentlichte Paparazzi-Aufnahmen, die Marius gemeinsam mit seinen Stiefgeschwistern Ingrid-Alexandra und Sverre Magnus im königlichen Auto zeigen – inklusive Kopfhörer im Ohr.

Ob Marius darin Musik hörte oder ein Telefonat führte, ist unklar; Insider-Informationen dazu gibt es bislang keine. Für Stefan Blatt steht jedoch fest: "Dass er überhaupt in diesem Auto saß, würde ich schon als Skandal bezeichnen", verrät er gegenüber BUNTE. Man hätte genau gewusst, dass Fotografen vor dem Schloss nur auf ein solches Motiv lauern. Das hätte schlicht vermieden werden müssen.

Prominente Sitzordnung beschmutzt das Andenken

Noch viel mehr als die Anreise stößt dem Royal-Experten jedoch die Platzwahl in der Kirche sauer auf. Der Mette-Marit-Sohn, dem demnächst vier Jahre Gefängnis blühen, nahm in der zweiten Reihe direkt neben den Töchtern von Prinzessin Märtha Louise Platz.

Marius Borg Høiby war die ganze Zeit im Mittelpunkt. © WireImage

Ein Ehrenplatz im Rampenlicht, der dafür sorgt, dass Marius auf allen Titelseiten landet und dem eigentlichen Hauptdarsteller – dem verstorbenen König Harald V. – die Show stiehlt. Blatt findet dafür klare Worte: "Über 400.000 Menschen waren nach Oslo gekommen, um von ihrem König Abschied zu nehmen. Die Trauer war wahnsinnig groß. Und Marius' Präsenz lenkt davon ab. Das ist so, wie wenn auf einer Hochzeit plötzlich jemand in Weiß kommt, das geht einfach nicht."

Ein gravierender Fehler von Neu-König Haakon

Für den Experten steht fest, dass man den Verurteilten hier fälschlicherweise "auf das königliche Podest gehoben" hat. Die Entscheidung, familiäre Befindlichkeiten über die royalen Pflichten zu stellen, bezeichnet Blatt als grobe Fehlentscheidung.

Den schwarzen Peter schiebt der Experte direkt Neu-König Haakon zu. Dieser hatte eigentlich dafür gesorgt, dass beim Trauerzug ein ganz anderes Bild um die Welt geht – nämlich das von ihm und seiner Tochter, der neuen Kronprinzessin Ingrid-Alexandra. Durch den unüberlegten Umgang mit Marius rückte diese Botschaft jedoch völlig in den Hintergrund.