Besuch

Harry: Überraschende Wende vor London-Trip

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Damit hat wohl niemand mehr gerechnet: Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan kehren im Juli gemeinsam mit ihren beiden Kindern Archie (7) und Lilibet (5) nach Großbritannien zurück. Es ist der erste gemeinsame Aufenthalt der Sussexes in Harrys Heimat seit vier Jahren.
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Das erste Juliwochenende markiert ein historisches Datum für die britischen Royals. Nach jahrelangen Streitigkeiten und öffentlicher Distanz reist der Herzog von Sussex zusammen mit seiner Familie für eine Woche nach Großbritannien. Letztmals war die vierköpfige Familie zum Platin-Jubiläum von Königin Elizabeth II. gemeinsam auf britischem Boden.

Countdown für die Invictus Games

Der Hauptgrund für den royalen Staatsbesuch ist ein offizieller Termin im Namen des Sports. Am Freitag, dem 10. Juli, werden Harry und Meghan gemeinsam im Rampenlicht stehen. Das Paar wird auf der Bühne den offiziellen einjährigen Countdown zu den Invictus Games in Birmingham einläuten.

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Nächtigen im Palast

Doch abseits des Event-Programms sorgt vor allem die Unterkunft für Aufsehen. Der 41-jährige Harry hatte zuvor mehrfach betont, sein Geburtsland sei "nicht sicher" genug, um seine Familie dorthin mitzunehmen, da er ihre Sicherheit vor Ort nicht garantieren könne. Für die anstehende Reise hat er nun jedoch seine Meinung geändert und ein offizielles Angebot angenommen, in einer königlichen Residenz – aller Voraussicht nach direkt im Buckingham-Palast – zu wohnen.

Der bittere Streit um den Polizeischutz

Hinter den Kulissen tobt derweil nach wie vor ein bürokratischer und juristischer Krieg um die Sicherheit der Sussexes. Harry führte in den letzten Jahren einen langwierigen Rechtsstreit mit der britischen Regierung.

  • Der Entzug: Nach dem royalen Rückzug und dem Umzug in die USA im Jahr 2020 verlor Harry seinen Anspruch auf den durch Steuergelder finanzierten Polizeischutz.
  • Die Hoffnung: Berichten vom Januar zufolge betrachteten Quellen aus Harrys Umfeld eine Änderung dieser Entscheidung als reine "Formalität".
  • Die Realität: Eine endgültige Entscheidung des Innenministers bezüglich der Einstufung durch das zuständige Komitee (RAVEC) steht bis heute aus.

Ob die Unterbringung im Buckingham-Palast die Wogen dauerhaft glätten kann, bleibt abzuwarten.