Ingrid Alexandra
Knast und Klinik: Wie Norwegens Prinzessin das Königshaus retten muss
Die skandinavischen Royals kommen einfach nicht zur Ruhe. Während Kronprinzessin Mette-Marit nach einer Lungentransplantation in der Klinik liegt und ihr Sohn Marius im Gefängnis sitzt, blickt die Welt auf die 22-jährige Ingrid Alexandra. Am Montag feierte die Prinzessin gemeinsam mit ihrem Bruder Sverre Magnus in New Jersey einen 3:2-Sieg der norwegischen Nationalmannschaft gegen den Senegal bei der Fußball-WM. Der USA-Trip ist jedoch weit mehr als nur ein sportliches Vergnügen.
Schwere Zeiten für Monarchie
Eigentlich studiert die Thronfolgerin seit August 2025 Sozialwissenschaften an der University of Sydney in Australien. Wegen der schweren Erkrankung ihrer Mutter kehrte sie jedoch vorzeitig nach Hause zurück. Nach heftigen Skandalen rund um Marius Borg Høiby und einer Epstein-Verbindung von Mette-Marit soll Ingrid Alexandra der Monarchie wieder Zuversicht schenken. Experten beschreiben sie als unkomplizierte, kluge und sportliche junge Frau, die perfekt mit Menschen umgehen kann. Da König Harald und Königin Sonja bereits ein hohes Alter erreicht haben und Kronprinz Haakon sein Programm für seine kranke Frau reduziert hat, rückt die nächste Generation jetzt rasant nach vorne.
Neue Macht als Regentin
Der internationale Auftritt in Amerika, bei dem auch der Besuch einer norwegisch-amerikanischen Fußballschule in Brooklyn ansteht, markiert den Beginn ihrer neuen, verantwortungsvollen Rolle. Schon bald könnte die junge Thronfolgerin offiziell noch mehr Macht erhalten. Am Dienstag, 3. November, stimmt das norwegische Parlament über eine richtungsweisende Verfassungsänderung ab. Sollte der Entwurf angenommen werden, kann Ingrid Alexandra in Zukunft direkt als Regentin einspringen, falls der König und der Kronprinz gleichzeitig verhindert sind. Diese Maßnahme soll die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisen absichern.
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