USA drohen Iran

Heimflug verboten: Muss Iran-Präsident in New York bleiben?

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Irans Präsident Massud Peseschkian ist zur UN-Generalversammlung nach New York gereist. Jetzt sorgt eine Aussage von US-Finanzminister Scott Bessent für Aufsehen: Angesichts der neuen US-Maßnahmen ist offenbar unklar, wie die iranische Delegation wieder nach Hause kommen soll.
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"Ich weiß nicht, wie die iranischen Vertreter bei den Vereinten Nationen nach Hause kommen werden", sagte Bessent am Mittwoch im US-Sender Fox News. Nach seinen Angaben seien bereits mehr als 80 oder 90 Prozent der internationalen Flüge aus dem Iran weggefallen.

Damit steht auch die Rückreise von Peseschkian im Fokus. Der Präsident war am Dienstag mit einer Regierungsmaschine in New York eingetroffen und soll nach dem UN-Auftritt wieder nach Teheran zurückkehren. Laut bisherigen Angaben war die Delegation für rund fünf Tage in New York eingeplant.

USA verschärfen Druck auf iranische Airlines

Hintergrund ist die neue US-Druckkampagne gegen den iranischen Luftverkehr. Washington will iranische Airlines weitgehend vom internationalen Betrieb abschneiden.

Präsident Massud Peseschkian bei seiner Ankunft in New York. © Anadolu via Getty Images

Bessent erklärte, ausländische Unternehmen und Flughäfen könnten selbst unter Druck geraten, wenn sie iranischen Maschinen etwa Treibstoff oder Abfertigungsleistungen anbieten. Auch der Verkauf von Tickets ist betroffen.

Ob Peseschkians Regierungsmaschine tatsächlich Probleme beim Rückflug bekommen wird, ist bislang offen. Eine konkrete Ankündigung, den Präsidenten persönlich an der Ausreise zu hindern, gibt es nicht.

Trump verschärft Ton gegenüber Teheran

Die Aussagen fallen in eine ohnehin angespannte Phase zwischen Washington und Teheran. US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf die iranische Führung zuletzt weiter erhöht und zugleich verschiedene Möglichkeiten für den weiteren Umgang mit dem Iran genannt.

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Auch aus Iran kommen scharfe Warnungen. Die Führung in Teheran droht mit Gegenmaßnahmen, sollte der US-Druck weiter zunehmen.

Peseschkian auch innenpolitisch unter Druck

Für Peseschkian kommt die Situation zu einem heiklen Zeitpunkt. Seine Reise nach New York war bereits vorab innenpolitisch umstritten.

Sollte sich die Rückkehr des Präsidenten tatsächlich wegen der US-Maßnahmen verzögern oder erschweren, könnte das die Kritik an seiner Reise weiter verstärken. Noch ist allerdings offen, wie Peseschkian und seine Delegation nach der UN-Generalversammlung nach Iran zurückkehren werden.