Neue Euro-Scheine

SO fleißig hat Österreich abgestimmt

© Europäische Zentralbank 2026
Wie sollen die Euro-Banknoten der Zukunft aussehen? Bei einer großen EZB-Umfrage konnten Millionen Menschen ihre Meinung abgeben. Jetzt liegen die Zahlen vor – und dabei zeigt sich ein überraschender Altersunterschied.
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Insgesamt beteiligten sich 9,96 Millionen Menschen an der Umfrage. Mehr als eine Million davon waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Rund zwei Drittel aller Antworten kamen von Menschen unter 35 Jahren. Bei den über 65-Jährigen fiel die Beteiligung dagegen deutlich geringer aus: Nur 378.287 Antworten kamen aus dieser Altersgruppe – gerade einmal 3,8 Prozent.

Österreich bei Beteiligung ganz vorne

Besonders groß war das Interesse in Österreich. Rund 470.000 vollständig ausgefüllte Fragebögen kamen aus der heimischen Bevölkerung.

Damit beteiligte sich mehr als jeder 20. Österreicher – der höchste Anteil unter den Euro-Ländern.

Die Umfrage entscheidet nicht über die neuen Scheine

Trotz der vielen Antworten handelt es sich nicht um eine klassische Abstimmung. Der EZB-Rat ist an das Ergebnis nicht gebunden.

Bei der Entscheidung werden auch die Bewertung einer Jury, eine technische Prüfung und weitere Rückmeldungen aus der Öffentlichkeit berücksichtigt. Insgesamt stehen zehn Gestaltungskonzepte zur Auswahl – fünf je Thema.

Neue Scheine kommen erst in den 2030ern

Ende 2026 soll der EZB-Rat voraussichtlich entscheiden, welches Design umgesetzt wird. Die neuen Banknoten könnten dann ab Anfang der 2030er-Jahre schrittweise in Umlauf kommen.

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Und für alle, die jetzt schon um ihre Geldscheine bangen: Die aktuellen Euro-Banknoten bleiben gültig. Es gibt weder eine Umtauschfrist noch eine Abgabepflicht. Der alte Zwanziger wird also nicht plötzlich wertlos.

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