Transfer-Hammer

ÖFB-Kapitän David Alaba hat neuen Klub

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Bei der Bruno-Gala ließ Papa George Alaba am Montag die Bombe platzen: David werde schon bald verkünden, wie es mit seiner Karriere weitergeht. Jetzt könnte es schneller gehen als gedacht! Denn laut Transfer-Experte Fabrizio Romano ist Alaba mit Udinese Calcio mündlich einig. Der ÖFB-Star steht damit unmittelbar vor seinem nächsten Abenteuer.
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Noch fehlen die letzten Formalitäten bis zum endgültigen "Here we go", doch die Richtung ist klar: Alaba soll zu Udinese wechseln ! Nach seinem Abschied von Real Madrid könnte der 34-Jährige künftig in der Serie A auflaufen.

Lange war völlig offen, wo Alaba seine Karriere fortsetzt. England, Italien, Deutschland, Mexiko, USA – die Liste der möglichen Ziele wurde immer länger. Manchester United, Lazio, Klubs aus der MLS und zuletzt auch der Hamburger SV tauchten in den Spekulationen auf. Doch richtig heiß wurde keine Spur.

Udinese schnappt sich neuen Abwehrboss

Jetzt kommt der überraschende Coup aus Udine. Die "Zebrette" schlagen offenbar zu und holen sich einen Spieler, der auf eine beeindruckende Karriere zurückblickt. Und der Zeitpunkt passt: In der Defensive drückt bei Udinese nach mehreren Verletzungen der Schuh.

Alaba wäre zudem ablösefrei zu haben. Sein Vertrag bei Real Madrid ist ausgelaufen, weshalb der Transfer auch nach Ende der regulären Wechselperiode möglich ist. Für Udinese bietet sich damit die Chance auf einen echten Last-Minute-Coup.

Österreich-Connection in Udine

Ganz fremd wäre die neue Umgebung für Alaba ohnehin nicht. Mit Matteo Palma steht ein 18-jähriger Innenverteidiger im Kader, der zu einem Viertel österreichische Wurzeln hat und bereits Kontakt zum ÖFB hatte. Dazu kommt mit Oumar Solet ein alter Bekannter aus Salzburg. Der 26-jährige Franzose kennt den österreichischen Fußball bestens und könnte künftig mit Alaba das Abwehrzentrum bilden.

Und dann wäre da noch der Mann an der Seitenlinie: Kosta Runjaic ist gebürtiger Wiener und seit 2023 Cheftrainer von Udinese. Österreichische Gesellschaft wäre für Alaba in Italien also garantiert.

Drei Monate ohne Spielpraxis

Sportlich wäre der Wechsel für Alaba ein kompletter Neustart. Der Wiener hat mit Bayern München und Real Madrid praktisch alles gewonnen, was es im Klubfußball zu gewinnen gibt. Zehn deutsche Meistertitel, vier Champions-League-Trophäen, zwei spanische Meisterschaften und zahlreiche weitere Titel stehen in seiner Sammlung.

Nach seinem Abschied aus Madrid geht es jetzt aber um etwas anderes: wieder regelmäßig auf dem Platz stehen und eine neue Herausforderung annehmen. Udinese könnte dafür die Bühne liefern. Die Italiener beendeten die vergangene Saison auf Rang zehn. Aktuell läuft es allerdings noch nicht nach Wunsch: Nach fünf Spieltagen steht Udinese mit einem Sieg, einem Remis und drei Niederlagen auf Platz 13.