Besonders im Grenzgebiet zwischen Frankreich, Italien und der Schweiz rechnen Wettermodelle mit großen Niederschlagsmengen. In höheren Lagen könnte dabei bis zu ein Meter Neuschnee zusammenkommen.
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Auslöser ist eine feuchte Wetterlage über dem westlichen Mittelmeer. Treffen die feuchten Luftmassen aus Süden auf die Alpen, können sie sich an den Gebirgszügen stauen und intensive Niederschläge auslösen. Während es in tieferen Regionen teilweise kräftig regnet, fällt in höheren Lagen Schnee.
Besonders angespannt könnte die Situation im Raum Turin werden. Hochauflösende Wettermodelle berechnen dort zeitweise Niederschlagsmengen von bis zu 200 Litern pro Quadratmeter. Noch ist allerdings unklar, wo die größten Regenmengen tatsächlich niedergehen und wie sich die Wetterlage im Detail entwickelt.
In den Hochlagen der Alpen ist nach den aktuellen Berechnungen erheblicher Neuschneezuwachs möglich. Lokal könnte sich die Schneedecke um bis zu einen Meter erhöhen. Das wäre ein markanter Wintereinbruch für die Jahreszeit und könnte die Bedingungen in den Bergen deutlich verschärfen.
Gleichzeitig besteht in den tieferen Lagen die Gefahr von Überflutungen, rasch steigenden Pegelständen und Erdrutschen. Besonders dort, wo innerhalb kurzer Zeit große Regenmengen zusammenkommen, kann die Lage kritisch werden.