Ki-Models

Hoermanseder und Mirada im Mode(l)-Streit

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Zwischen Designerin Marina Hoermanseder und Topmodel Nadine Mirada entbrennt ein Streit über Künstliche Intelligenz im Model-Business.
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Zwischen der Designerin Marina Hoermanseder und dem Topmodel Nadine Mirada ist ein Mode-Streit über den Einsatz von KI als Models entflammt. Während Hoermanseder bereits auf Künstliche Intelligenz setzt, fürchtet Mirada um die Arbeitsplätze in der Model-Branche. Auf Instagram kam es nun zum Schlagabtausch zwischen den beiden.

Hoermanseder sieht große Vorteile

Hoermanseder argumentiert für die neue Technologie und erklärt: "Models haben aktuell wirklich einen schweren Stand, denn es ist eben so viel einfacher, wenn man KI-Models Mode anzieht. Man braucht keine Location, kein Shooting, keine Organisation, und die meisten Leute wissen gar nicht, wie viel Aufwand so ein Shooting ist. Ja, wir haben für unsere Streetwear-Kollektion auch KI-Models und man kann über diese Technologie sagen, was man will, aber ich denke, wer sie für sich nicht nützt, wird am Ende durch die Finger schauen."

Marina Hoermanseder © Getty Images

Mirada warnt vor Arbeitsplatzverlust

Nadine Mirada sieht die Entwicklung hingegen kritisch und kontert: "Namhafte Models und Persönlichkeiten dürfen nicht einfach durch KI ersetzt oder ohne ihre ausdrückliche Zustimmung künstlich dargestellt werden. Gerade bei der Verwendung von Gesicht, Stimme oder Identität einer Person gelten klare rechtliche Grenzen – dafür braucht es die Zustimmung der betroffenen Person. Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass Modeln und andere kreative Tätigkeiten echte Berufe und ein Handwerk sind. Dahinter stehen jahrelange Erfahrung, Talent, Persönlichkeit und professionelle Arbeit. Wenn solche Tätigkeiten zunehmend durch KI ersetzt werden, besteht die Gefahr, dass nicht nur einzelne Arbeitsplätze, sondern ganze Berufszweige und ein wichtiger Teil der kreativen Branche verloren gehen. Technischer Fortschritt ist wichtig – aber er sollte den Menschen unterstützen und nicht den Wert menschlicher Kreativität und professioneller Arbeit ersetzen."

Zukunft der kreativen Branche

Die Diskussion auf Instagram zum Thema spaltet einmal mehr das Internet. Zahlreiche Models und auch Agenturen meldeten sich zum Posting der "Kleinen Zeitung" zu Wort. Dabei muss aber hauptsächlich Hoermanseder viel Kritik wegen ihrer Aussage einstecken.