James Harden

Illegale Waffe: NBA-Superstar festgenommen

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NBA-Profi James Harden von den Cleveland Cavaliers wurde in der US-Metropole Houston wegen des illegalen Tragens einer Waffe vorübergehend festgenommen und angeklagt.
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Der Vorfall ereignete sich am Samstag in den frühen Morgenstunden. Laut den Gerichtsakten von Harris County klickten für den 36-Jährigen um 3:41 Uhr früh die Handschellen, nachdem Polizisten eine Handfeuerwaffe auf dem Sitz seines Autos entdeckt hatten. Da die Waffe ungesichert und offen sichtbar im Fahrzeug lag, wurde der Basketball-Star festgenommen. Um 4:57 Uhr früh folgte die offizielle Registrierung auf der Wache. Nach der Zahlung einer Kaution in Höhe von 100 US-Dollar kam der Sportler wieder auf freien Fuß.

Ermittlungen und offizielle Reaktionen

Vertreter von James Harden reagierten bislang nicht auf Anfragen zu dem Vorfall. Die Verantwortlichen der Cleveland Cavaliers gaben an, zunächst alle Fakten rund um das Ereignis in Texas sammeln zu wollen, bevor eine offizielle Stellungnahme abgegeben wird. Für den Guard kommt der Trubel zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da in Nordamerika wichtige sportliche Entscheidungen anstehen, die auch für Basketball-Fans in Österreich mit Spannung verfolgt werden.

Vertragspoker vor wichtiger Entscheidung

Der Vorfall platzt mitten in die Vorbereitungen auf die neue Saison. James Harden könnte Ende des Monats zu einem sogenannten Free Agent werden und steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Bis zum 29. Juni muss er eine Spieleroption im Wert von 42 Millionen US-Dollar ziehen, von denen aktuell nur 13,3 Millionen US-Dollar garantiert sind. Bisher war in Fachkreisen allgemein erwartet worden, dass er die Option verstreichen lässt, um stattdessen einen neuen Mehrjahresvertrag in Cleveland zu unterschreiben. Zu den Cavaliers war er erst im vergangenen Februar gewechselt. In den vergangenen Playoffs überzeugte Harden sportlich vollends und führte sein Team mit durchschnittlich 19,2 Punkten sowie 5,5 Assists bis in das Finale der Eastern Conference.