Transfer-Irrsinn
Im Privatflieger! Klopp enthüllt geheimen Mbappé-Poker
Als TV-Experte bei MagentaTV sorgte der designierte deutsche Teamchef Jürgen Klopp rund um Frankreichs 2:0-Erfolg gegen Marokko gleich doppelt für Schlagzeilen. Erst plauderte der 59-Jährige eines der bestgehüteten Transfer-Geheimnisse seiner Zeit beim FC Liverpool aus – wenige Stunden später folgte am Spielfeldrand das emotionale Wiedersehen mit dem Mann, um den sich damals alles drehte: Kylian Mbappé.
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»Dann sind wir im Kreis geflogen«
Klopp verriet, dass er den heutigen Weltstar bereits 2017 unbedingt nach Liverpool lotsen wollte. Dafür wurde sogar ein streng geheimes Treffen mit dem damaligen Monaco-Juwel und dessen Familie organisiert. "Wir durften nicht gesehen werden", erzählte Klopp. Also hob der Privatjet nach dem Einstieg der Familie in Nizza kurzerhand wieder ab. "Dann sind wir im Kreis geflogen, haben mit der Familie gesprochen und lecker gegessen."
Der aufwendige Millionen-Poker blieb jedoch ohne Happy End. Mbappé entschied sich stattdessen für Paris Saint-Germain – Liverpool ging beim wohl spektakulärsten Nicht-Transfer der Klubgeschichte leer aus.
Nach dem Schlusspfiff schrieb der Fußball dann aber doch noch seine ganz eigene Geschichte. Mbappé steuerte direkt auf Klopp zu, beide fielen sich herzlich in die Arme und plauderten lachend miteinander. "Er hat mich gefragt, wie's der Familie geht", verriet Klopp anschließend mit einem Schmunzeln. Vom geplatzten Mega-Transfer war nichts mehr zu spüren – stattdessen zeigte die Szene eindrucksvoll, wie groß der gegenseitige Respekt bis heute geblieben ist.
Nicht nur Mbappé sagte Klopp ab
Der französische Superstar war allerdings nicht der einzige Hochkaräter, den Klopp vergeblich nach Liverpool locken wollte. Auch Ousmane Dembélé stand ganz oben auf der Wunschliste – allerdings verlief dieses Treffen deutlich weniger glamourös.
Schon beim ersten Kennenlernen beschlich Klopp ein ungutes Gefühl. "Ich weiß jetzt nicht, ob der überhaupt wusste, wer wir waren", erzählt er lachend. Das eigentliche Highlight des Abends hatte mit Fußball ohnehin wenig zu tun: "Dann ist mir das Handy auf den Boden gefallen. Der einzige Outcome an dem Abend war: Mein Handy war kaputt."