Bereits über neunhundert Jahre bauen die Benediktiner Mönche hier Wein an und haben dabei auch so nebenbei die Kulturlandschaft des Kremstals geprägt. Daher darf man sich schon mal den Begriff "Österreichisches Traditionsweingut" auf das Etikett drucken.
Das vinophile Händchen
Einer, der daran maßgeblichen Anteil hat, ist Fritz Miesbauer. Schon vor mehr als zwanzig Jahren konnte man das "vinophile Händchen" des Weinguts der "Stadt Krems" auch für das Stift gewinnen. Sein Spezialgebiet: Die Besonderheit der Böden in den jeweiligen Jahrgängen Herausarbeiten und mit Sorgfalt in die Flasche bringen.
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Ein Rosé für den Zeitgeist
Neben Grünem Veltliner und Riesling – wir sind ja im Kremstal – hat die Stiftskellerei auch einen dem Zeitgeist entsprechenden Rosé im Sortiment. Der "Messwein" 2025, eine Cuvée aus Pinot Noir und Zweigelt, ist natürlich vom Bischof gesegnet und kommt erst nach Auslieferung an die Pfarreien auf den irdischen Markt. Fruchtige Aromen wie Himbeere und Weichsel stehen im Vordergrund. Der Gaumen erfreut sich an einer lebendigen Frische und feinen Würze. Ein leichter, unkomplizierter Trinkgenuss. Natürlich rein und unverfälscht, so wie es der "Codex Iuris Canonici" verlangt.
Weinbaugebiet: Niederösterreich
Preis: 8,99 Euro
Speisenbegleitung: Salade nicoise
Bezugsquelle: www.interspar.at