Dompfarrer

In Pension geschickt: Jetzt spricht Toni Faber!

© Monika Fellner
Monatelang wurde hinter den Kulissen gefeilscht, gezankt und verhandelt – doch jetzt steht der Pensions-Fahrplan für Österreichs prominentesten Geistlichen, Dompfarrer Toni Faber, felsenfest.
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Nun ist die Katze offiziell aus dem Sack: Die monatelangen Gespräche zwischen dem Wiener Erzbischof Josef Grünwidl und seinem schillernden Dompfarrer sind erfolgreich abgeschlossen. Ab dem 1. September 2027 wird Toni Faber offiziell seinen Ruhestand antreten – exakt nach seinem 65. Geburtstag und Punkt 30 Jahre nach seinem Antritt als Hausherr des Wiener Stephansdoms.

Nach den turbulenten Schlagzeilen der letzten Wochen blickt der Geistliche extrem gelassen in die Zukunft. Im Gespräch mit oe24 erklärt er seinen weiteren Weg: "Mir geht es sehr gut und ich werde auch noch in der Pension am Stephansplatz wohnen und seelsorgliche Aufgaben übernehmen wie Taufen, Segnungen aller Art, Hochzeiten, Begräbnisse und Begleitung."

Kein Wort mehr zum Zölibat & neuer Rückzugsort

In den vergangenen Jahren sorgte der Pfarrer mit seinen bunten Auftritten auf den Promi-Parketts des Landes – oft an der Seite seiner guten Freundin Nathalie Nemec – sowie mit kühnen Aussagen zum Priestertum immer wieder für mächtig Wirbel in der Kirche. Damit soll nun aber endgültig Schluss sein. Angesprochen auf seine vormaligen Aussagen macht Faber eine eiskalte Ansage: "Zum Thema Zölibat gebe ich keine Interviews."

Toni Faber und Nathalie Nemec © Andreas Tischler / Vienna Press

Der Abschied aus seiner bisherigen Dienstwohnung im Churhaus steht dem Geistlichen allerdings schon bald bevor. Ende des Jahres übersiedelt er in eine barrierefreie Immobilie des Domkapitels, die derzeit alterstauglich renoviert wird. Er bleibt also in unmittelbarer Nähe zum Stephansdom.

Seelsorge im Ruhestand: Faber bleibt den Wienern erhalten

Auch wenn der schillernde Pfarrer sein Amt als Dompfarrer im Spätsommer 2027 offiziell abgibt – ganz von der Bildfläche verschwinden wird er keineswegs. Weiters wird er fortan als pensionierter Priester tätig sein und den Wienern somit auch im Ruhestand für die wichtigsten Momente des Lebens mit Rat, Tat und Segen zur Seite stehen.

Seinem Nachfolger hat Faber jedenfalls schon jetzt zugesichert, sich in einer Phase der Zurückhaltung nicht in den Weg zu stellen. Ein würdiger Schlusspunkt für ein turbulentes Kapitel Wiener Kirchengeschichte!