FIFA-Präsident Gianni Infantino ist derzeit in aller Munde. Sein umstrittenes Vorgehen bei der Endrunde ruft immer mehr Kritiker auf den Plan. Im kommenden Jahren stehen beim Fußball-Weltverband die Präsidentschaftswahlen am Programm. Der 56-jährige Schweizer strebt die Wiederwahl am 18. März an.
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Deshalb hat er während der Endrunde auch bei den 16 europäischen Teilnehmern lobbyiert und versucht, deren Unterstützung zu erhalten. Doch spätestens seit dem Wirbel um die aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun distanzieren sich mehr und mehr Verbände vom umstrittenen Fußball-Boss.
Offizielles Statement
Wer sich bisher nicht zu einer Seite bekannt hat, war der DFB. Doch das hat sich nun auch geändert. Wie der DFB auf SID-Anfrage bestätigt, wird "kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl von Gianni Infantino unterzeichnet".
Auch der europäische Fußballverband UEFA schoss bereits scharf gegen den FIFA-Boss. Gerüchten zufolge soll der polnische Anwalt und Besitzer von Legia Warschau, Dariusz Mioduski, die europäische Unterstützung erhalten und ins Rennen um die Ablöse von Infantino geschickt werden.