FIFA-Präsident

Infantino-Wiederwahl: DFB legt sich fest

Zwei Männer im Anzug halten ein Trikot mit der Aufschrift "INFANTINO 125" vor grünem Hintergrund.
© Getty Images
Der DFB hat sich laut mehreren Medienberichten vor der FIFA-Wahl auf einen Kandidaten festgelegt.
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FIFA-Präsident Gianni Infantino ist derzeit in aller Munde. Sein umstrittenes Vorgehen bei der Endrunde ruft immer mehr Kritiker auf den Plan. Im kommenden Jahren stehen beim Fußball-Weltverband die Präsidentschaftswahlen am Programm. Der 56-jährige Schweizer strebt die Wiederwahl am 18. März an.

Deshalb hat er während der Endrunde auch bei den 16 europäischen Teilnehmern lobbyiert und versucht, deren Unterstützung zu erhalten. Doch spätestens seit dem Wirbel um die aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun distanzieren sich mehr und mehr Verbände vom umstrittenen Fußball-Boss.

Offizielles Statement

Wer sich bisher nicht zu einer Seite bekannt hat, war der DFB. Doch das hat sich nun auch geändert. Wie der DFB auf SID-Anfrage bestätigt, wird "kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl von Gianni Infantino unterzeichnet".

MEXICO CITY, MEXICO - JUNE 11: UEFA President Aleksander Ceferin arrives before the FIFA World Cup 2026 Group A match between Mexico and South Africa at Mexico City Stadium on June 11, 2026 in Mexico City, Mexico. (Photo by Toya Sarno Jordan - FIFA/FIFA via Getty Images) © FIFA via Getty Images

Auch der europäische Fußballverband UEFA schoss bereits scharf gegen den FIFA-Boss. Gerüchten zufolge soll der polnische Anwalt und Besitzer von Legia Warschau, Dariusz Mioduski, die europäische Unterstützung erhalten und ins Rennen um die Ablöse von Infantino geschickt werden.

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