Abgang?
Transferhammer um Bayern-Star: Saudis wollen zuschlagen
Alphonso Davies (25) ist beim FC Bayern auf der Linksverteidiger-Position nicht mehr unantastbar. In der kommenden Saison muss sich der Kanadier dem Konkurrenzkampf mit dem 23-jährigen Nathaniel Brown stellen. Der Neuzugang von Eintracht Frankfurt gilt als Wunschtransfer von Trainer Vincent Kompany (40) und stellt zur neuen Spielzeit eine ernst zu nehmende Option als Stammspieler dar.
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Verletzungen kosten Vertrauen
Ohnehin ist Davies in der Gunst des Bayern-Trainers gesunken. Dazu hat in erster Linie die Verletzungsanfälligkeit des Abwehrmanns geführt. In den vergangenen beiden Spielzeiten verpasste Davies wegen eines Kreuzbandrisses, Muskelfaserrissen und einer Oberschenkelverletzung insgesamt 71 Pflichtspiele. Über diese Zeit hat sich bei Kompany der Eindruck verfestigt, dass die Abwehr der Münchner auch ohne Davies funktioniert und der Klub nicht auf ihn angewiesen ist.
Bitter: Auch bei der Weltmeisterschaft fehlte Davies überwiegend. Wegen seiner Oberschenkelprobleme kam er lediglich im Sechzehntelfinale gegen Südafrika (1:0) zu einem Kurzeinsatz.
Interesse aus Saudi-Arabien
Auch deshalb soll sich der deutsche Rekordmeister bei einem entsprechenden Angebot in diesem Sommer sogar einen Davies-Verkauf vorstellen können. Nach aktuellen Informationen sollen Vertreter von Saudi-Klubs bereits an der Säbener Straße vorstellig geworden sein, um Konditionen für einen möglichen Wechsel auszuloten. Konkret wurde ein Deal bislang aber noch nicht. Prinzipiell sollen die Bayern diesem aber offen gegenüberstehen. Nicht zuletzt, weil Davies mit einem geschätzten Jahresgehalt von 15 bis 20 Millionen Euro ordentlich abkassiert. Der Vertrag des Linksverteidigers, der erst vor 17 Monaten verlängert wurde, läuft bis 2030. Bei der Verlängerung im Februar 2025 soll der FC Bayern ein Handgeld von geschätzt rund 22 Millionen Euro gezahlt haben.
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