Mit Platz 5 hat Hoffenheim im Vorjahr die Champions League nur ganz knapp verpasst. Dennoch startet das Team von Christian Ilzer heuer in der Ligaphase der Europa League.
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Am Sonntag begrüßte Christian Ilzer alle Spieler, die nicht bei der WM im Einsatz waren zum ersten Training. Von 2. bis 9. August kommt der Spitzenverein mit starkem Österreich-Bezug zum Vorbereitungscamp nach Seefeld. Dort soll der frisch verlobte Alexander Prass und Neuzugang Patrick Wimmer auch zum Team stoßen.
Doch bereits beim Trainingsauftakt wurde Erfolgscoach Ilzer mit seiner Herkunft konfrontiert. Ein junger Fan wollte ein Autogramm von dem Steirer.
Kurioser Vorfall
Das "Problem" daran war allerdings, dass er dafür keine Autogrammkarte oder ein Hoffenheim-Triko hatte. Sondern eines der deutschen Nationalmannschaft, die blamabel im Sechzehntelfinale an Paraguay gescheitert war.
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Ilzer schaut den Jungen an und lässt seinen Gedanken scheinbar freien Lauf. "Die waren ja schlechter als Österreich", zieht er den Buben auf, der den Scherz nicht ganz versteht. Die Mutter daneben unterstützt allerdings den Coach: "Es ist ganz schön bitter, dass ein Österreicher ein Deutschland-Trikot unterschreiben muss."
Der Junge kontert und klärt Ilzer auf, dass das ÖFB-Team ebenfalls im Sechzehntelfinale ausgeschieden ist. Ilzers Antwort: "Österreich hat gegen zwei gespielt, die im Halbfinale stehen." Zum Abschluss hält ein weiterer Trainings-Besucher fest, dass Österreich auch besser war, weil beim ÖFB mehr Hoffenheimer dabei waren.
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