Weltweite Sensation

Infineon investiert mehr als eine Milliarde in Villach

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Hammer-Investition in Kärnten. Der deutsche Chip-Hersteller will bis 2034 rund 1,1 Milliarde Euro in Villach investieren. Dort wird auch eine weltweite Neuheit entstehen.
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Bis Ende 2027 entsteht in Villach eine absolute Weltpremiere: Die erste Massenfertigung für schnelle Galliumnitrid-Chips auf riesigen 300-Millimeter-Scheiben.

Staat Österreich hilft kräftig mit

Damit soll laut Angaben des Unternehmens die weltweit erste Hochvolumenfertigung für die Halbleiter aus Galliumnitrid (GaN) auf 300-Millimeter-Wafern entstehen.

“Das ist ein starkes Bekenntnis zu unserem Wirtschaftsstandort und stellt sicher, dass die Zukunft der Halbleiterindustrie auch in Österreich und Europa entschieden wird. Damit entsteht in Villach eine weltweit einzigartige Produktion für eine der entscheidenden Schlüsseltechnologien der Zukunft.”

Kanzler Christian Stocker

Österreich greift dem Konzern  kräftig unter die Arme. Wie Agenturen berichten, kommt die Unterstützung mit 319 Millionen Euro. Die EU-Kommission hat die Millionen-Spritze im Rahmen des "EU Chips Act" schon durchgewunken.

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Infineon investiert 1,1 Milliarden in Chip-Fabrik in Villach


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Der Produktionsstart ist für Ende 2027 vorgesehen.

Infineon-Vorstandsvorsitzende Jochen Hanebeck und Sabine Herlitschka mit Bundeskanzler Christian Stocker und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer © Florian Schrötter/BKA

Indem man in bestehende Reinraumflächen in Villach investiere, sorge man für einen "effizienten und kosteneffektiven" Ausbau der Kapazitäten. Chips auf Basis von Galliumnitrid würden "erhebliche Effizienzsteigerungen bei KI-Rechenzentren, Energie-Infrastruktur, Elektromobilität, Robotik und Konsumentenelektronik" ermöglichen, so das Unternehmen.

“Jeder Arbeitsplatz bei Infineon sichert knapp drei weitere Arbeitsplätze in Österreich. Das Unternehmen schafft insgesamt mehr als 2,2 Milliarden Euro Wertschöpfung in unserem Land und kauft jährlich Waren und Dienstleistungen um rund 365 Millionen Euro bei heimischen Betrieben ein. Das zeigt: Wer in unsere Industrie investiert, investiert nicht nur in einzelne Unternehmen, sondern in Arbeitsplätze, Wertschöpfung und den Wohlstand unseres gesamten Landes”

Kanzler Christian Stocker