Vergeltung läuft
Iran meldet elf Tote nach US-Angriffen
Der Vize-Gouverneur der Provinz Chuzestan habe mitgeteilt, dass bei einem nächtlichen US-Raketenangriff auf drei Orte sieben Menschen getötet und acht weitere verletzt worden seien, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Mittwoch. Der iranische Rote Halbmond hatte zuvor bereits vier Tote infolge eines US-Angriffs im südlichen Bezirk Sirik gemeldet.
Die vier Menschen starben demnach, nachdem Raketensplitter ein Haus in der Stadt Kuhestak getroffen hatten, in dem gerade eine Hochzeitsfeier stattfand. Dabei seien überdies 50 Menschen verletzt worden.
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Als Vergeltung auf US-Angriffe hatte der Iran seine Attacken auf US-Ziele in umliegenden Ländern der Region verstärkt. Betroffen von iranischen Angriffen waren Jordanien, Kuwait, Bahrain und die autonome Region Kurdistan im Irak. Teheran hatte mit "schwerwiegenden" Konsequenzen als Reaktion auf die US-Angriffe gedroht.
In Jordanien sollen laut Revolutionsgarden eine große Anzahl von US-Soldaten getötet worden sein. Zwei US-Vertreter sagten jedoch, es habe nach ersten Einschätzungen keine Opfer gegeben.
Washington äußert sich nicht
Washington äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten über die iranischen Angriffe auf die mit Washington verbündeten Länder der Region, wenngleich US-Präsident Donald Trump zuvor im Fall einer iranischen Reaktion vor "viel härteren und massiveren" Angriffen gewarnt hatte. Die militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran war am Sonntag wieder aufgeflammt und hatte sich am Dienstag deutlich verschärft.
Die US-Streitkräfte attackierten am Sonntag nach eigenen Angaben Raketenwerfer auf der Insel Larak in der vom Iran weitgehend blockierten Straße von Hormuz, um das Verlegen weiterer Seeminen zu verhindern.